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Eifelsteig

der Weg

Als Premiumweg nach den strengen Qualitätskriterien des Deutschen Wandersiegels konzipiert, kennzeichnen den Eifelsteig insbesondere eine abwechslungsreiche, naturnahe Wegeführung mit einem hohen Anteil an erdbelassenen Pfaden, grandiose Aussichten und eine Vielzahl an Formationswechseln.

Fels und Wasser
"Wo Fels und Wasser dich begleiten" ist das Motto des Weges, die immer wiederkehrende Kombination von beidem ist ureigenes Wesensmerkmal. Dabei quert der Steig eindrucksvolle Naturräume der Eifel wie die Hochmoorlandschaft des Hohen Venns im Deutsch-Belgischen Naturpark, den Nationalpark Eifel und den Vulkaneifel European Geopark.

Kultur und Geschichte
Der Steig verbindet die geschichtsträchtigen Städte Aachen und Trier. Er beginnt in Aachen, der Krönungsstadt Kaiser Karl des Großen und endet in der ältesten Stadt Deutschlands, Trier.
Die Region rund um den Eifelsteig hat schon in der Frühzeit Menschen angezogen. Es entstanden Siedlungen, Erze wurden abgebaut, Kalk gebrannt, Mühlsteine geschlagen, Mühlen betrieben und Getreide gemahlen. Die Römer leisteten hier Pionierarbeit. Immer wieder stößt man auf ihre Spuren und Hinterlassenschaften. Das bekannteste Werk ist in seiner Einmaligkeit die Wasserleitung, die das kostbare Nass bis nach Köln brachte, sowie das Wahrzeichen von Trier, die Porta Nigra. Lange Strecken wandert man auf den Spuren der Römer, teils auf alten Handelswegen, Verbindungen zwischen Köln und Trier, durch ehemalige Kastelle und römische Siedlungen, Kultstellen und Tempelplätze.

Der Wegeverlauf
Der rund 300 km lange Eifelsteig führt in 15 Etappen von Aachen/Kornelimünster in Nordrhein-Westfalen bis Trier in Rheinland-Pfalz. Im Norden, wo der Weg beginnt,  sind die Berge noch Hügel und laufen ins flache Land aus. Die ersten Etappen sind geprägt von der Hochmoorlandschaft des Hohen Venns und den haushohen Buchenhecken, die als Windschutz dienen. Weiter geht es durch den Nationalpark Eifel mit Felspassagen und Mischwäldern bis zur Staumauer der Urfttalsperre. Hinauf geht es auf die Dreiborner Hochfläche mit der ehemaligen Ordensburg Vogelsang und wieder hinab zur Urft, die nach Gemünd führt. Vorbei an der römischen Wasserleitung nach Köln verläuft der Weg durch Nettersheim Richtung Blankenheim, wo kurz darauf die Grenze zu Rheinland-Pfalz überschritten wird. Nun prägt der Vulkanismus der Westeifel das Landschaftsbild. Herausragende Naturschauspiele sind der wachsende Wasserfall Dreimühlen, die Dolomitfelsen in Gerolstein und natürlich die blauen Augen der Eifel, die Maare. Auf dem Weg ab Daun verläuft der Eifelsteig auf dem laut Manuel Andrack schönsten Wanderweg der Welt, dem Lieserpfad, bevor er ins Tal der Salm und weiter südwestwärts Richtung Kylltal abbiegt. Die letzten Etappen des Eifelsteigs führen durch rotgelbes Sedimentgestein bis zum Zielort Trier.

Weitere Qualitätswege, so genannte Partnerwege, bereichern an vielen Stellen als Zubringer zum Eifelsteig das Wanderangebot.