Altmühltal Panoramaweg
natürlich
Wacholderheiden
Entlang der Altmühl gibt es viele Buchenwälder, an warmen Standorten wachsen auch Eichen. Trockenrasen wie die „Arnsberger Leite“ bei Kipfenberg und Wachholderheiden, z. B. die „Gungoldinger Wacholderheide“ auf der sechsten Tagesetappe, findet man vor allem an sonnigen Talhängen ab der dritten Etappe hinter Treuchtlingen. Seltene Tier- und Pflanzenarten wie Apollofalter, zahlreiche Kräuter und heimische Orchideen haben hier einen geschützten Lebensraum gefunden. Einstmals bewaldet, sorgen heute Schafe dafür, dass die charakteristischen Flächen nicht wieder zuwachsen.
Gewaltige Kalkfelsen
Zu den bekanntesten Naturschauspielen der Region gehören die gewaltigen Kalkfelsen aus der Jurazeit, wie die Felsengruppe „12 Apostel“ bei Solnhofen auf der vierten Etappe. Sie sind Relikte des urzeitlichen Jurameeres, das vor Jahrtausenden die Gegend bedeckt und vielfältige Spuren hinterlassen hat. Auch der Donaudurchbruch „Weltenburger Enge“ bei Kelheim, kurz vor Ende der zehnten Etappe, gehört dazu sowie das spektakuläre Felsentor bei Unteremmendorf (siebte Etappe).
Fossilien
Ein besonderes Naturereignis ist auch die „Steinerne Rinne“ bei Wolfbronn (zweite Tagesetappe), ein 128 m langer Bachlauf, der durch die Kalkablagerungen des Quellwassers einen Sockel von bis zu 1,50 m Höhe gebildet hat und so Jahr für Jahr ein Stückchen weiter wächst. Berühmt ist die Gegend auch für ihre Fossilien, die man in Jurakalksteinbrüchen wie am „Blumenberg“ bei Eichstätt selbst suchen kann. Ein detektivisches Vergnügen, das nicht nur Kinder begeistert!














