Altmühltal Panoramaweg
der Weg
Wer eine Zeitreise durch die Erdgeschichte machen und am Wegesrand immer wieder Neues aus dem Erbe von Natur und Kultur entdecken will, der ist auf dem Altmühltal-Panoramaweg, dem schönsten Weg durch das Altmühltal, goldrichtig.
Felsen und Fluss
Der Weg bietet sehr viel Abwechslung. Nicht nur wegen des ständigen Auf und Ab dieses Weges, der hier und da auch mal etwas mehr Kondition abverlangt. Hinter (fast) jeder Flussbiegung tut sich ein neues Abenteuer auf. Da steigt man auf schmalen felsigen Pfaden zwischen gewaltigen Dolomitfelsen hindurch, die einfach so aus der Landschaft herauszuwachsen scheinen und im nächsten Moment findet man sich in einer barocken Kleinstadt wieder, wo einen der fürstbischöfliche Prunk vergangener Tage sprachlos macht.
Natur und Geschichte
Kaum hat man den seltenen Apollofalter aus den Gedanken verloren, der eben noch über eine der sonnendurchfluteten Wacholderheiden torkelte, steht man vor den trutzigen Gemäuern einer Raubritterburg und ihrer stummen Geschichte. Immer wieder öffnet sich der Blick weit hinein in das romantische Flusstal der Altmühl, die sich in vielen sanften Windungen bis zur Donau hin bewegt.
Wegverlauf
Der Altmühltal-Panoramaweg verläuft ab Treuchtlingen (dritte Etappe) häufig entlang des Flusses. An manchen Stellen entfernt sich der Weg vom Flussverlauf, z. B. bei Solnhofen und Eichstätt (vierte und fünfte Etappe), zwischen Beilngries und Dietfurt auf der achten Etappe und kurz vor dem Ziel in Kelheim. Dabei steuert er weitere Sehenswürdigkeiten an, die nicht direkt an der Altmühl liegen, aber trotzdem nicht verpasst werden sollten, wie der Donaudurchbruch durch das Frankenjura bei Kelheim.
Sanfte Wegabschnitte findet man auf der ersten Etappe von Gunzenhausen nach Spielberg, auf den Plateaus zwischen Solnhofen und Dollnstein (vierte Etappe) und zwischen Beilngries und Dietfurt (achte Etappe).
Steile und anspruchsvollere Strecken stehen zwischen Eichstätt und Kipfenberg (sechste Etappe), in der Klamm bei Riedenburg (zehnte Etappe), bei den Anstiegen zu den Plateaus und zu einigen Aussichtspunkten an.
Zwischen Dietfurt und Riedenburg (neunte Etappe) gibt es einige sehr ruhige Wegabschnitte, die kaum Siedlungen passieren.

