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Eifelsteig

natürlich

Hohes Venn
Das Hohe Venn stellt zweifellos eine der urwüchsigsten  Landschaften in der Eifel dar. Durch das raue Klima dieses Gebiets mit den starken Niederschlägen, den langen und kalten Wintern und einer niedrigen Durchschnittstemperatur (6,1°C) konnten zahlreiche sehr seltene Pflanzenarten Nordeuropas und der Gebirgsregion sowie des atlantischen Raumes erhalten bleiben.
Das Hohe Venn ist ein Hochmoor. Es wächst in die Höhe und begräbt und erstickt dabei alles unter sich und es lässt es so zu Torf werden. Nur 1 mm wächst das Moor jährlich. Darunter meterdicke Torfschichten - die tiefsten bis zum 8m tief.

Der Nationalpark Eifel
Seit 2004 ist eine Fläche von 110m² im Norden der Eifel als Nationalpark ausgewiesen. Majestätische Buchen, atemberaubende Ausblicke auf drei Stauseen und der raue Charme bizarrer Felsformationen kennzeichnen den Nationalpark. Zu den Lebensräumen des Nationalparks gehören neben Laubmischwäldern, zahlreiche Quellgebiete und weite Offenlandflächen.
Hier findet sich das größte zusammenhängende Buchenwaldgebiet in der Eifel-Ardennen-Region. Auch wenn noch einige nicht heimische Baumarten, wie Fichte und Kiefer, einen Teil der Fläche einnehmen - die Buche wird sich ihren Platz zurückerobern.

Mehr als 80 gefährdete Pflanzen- und 160 Tierarten zeugen von der hohen Schutzwürdigkeit. Eine Besonderheit ist die Gelbe Wildnarzisse, die hier als Wildvorkommen ihr bedeutendstes Vorkommen in Deutschland hat. Wildatzen gehen in den Wäldern auf Jagd, Biber nutzen die sauberen Gewässer der Nationalparkregion , um ihre Burgen zu bauen. In der Luft teilen sich Uhu, Wespenbussard, Eisvogel, Milan und Schwarzstorch das Revier.

Vulkaneifel
Vor 10.000 Jahren sind in der Eifel die letzten Vulkane ausgebrochen. 350 Ausbruchszentren gibt es insgesamt. 75 davon sind Maare, trichterförmige Vulkane, die in die Landoberfläche eingesprengt wurden. Glanzpunkte sind die zehn noch heute mit Wasser gefüllten Maare. Die Erdgeschichte der Vulkaneifel hat aber noch viel mehr zu bieten: Rote Sandsteine, tropische Riffe und mächtige Meeresablagerungen erzählen von unruhigen Zeiten während der zurückliegenden 400 Millionen Jahre.

 

 

14 Millionen wildwachsende, geschützte Narzissen verwandeln die Wiesen im Frühjahr in ein gelbes Blütenmeer.

Die Maare der Vulkaneifel sind durch gewaltige Wasserdampf-Explosionen entstanden, als heißes aufsteigendes Magma auf wasserführende Schichten gestoßen ist.

Eine vier Tonnen schwere Basaltkugel wurde während eines Ausbruchs aus einem Vulkan herausgeschleudert.

Im Eckfelder Maar wurde die trächtige Urahnin der Pferde gefunden.