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Goldsteig

natürlich

Fischotter und Luchs
In der ausschweifenden Wildnis des Nationalparks Bayerischer Wald können sich der Wald und seine "Bewohner" seit 1970 ungestört entfalten. Hier fühlen sich nicht nur die bekannten heimischen Waldbewohner, wie Hirsche und Rehe, Wildschweine und Füchse, Dachse, Marder und Fischotter zu Hause. Mit sehr viel Glück kann man hier sogar Luchse beobachten und seltene Waldvogelarten wie Auerhuhn und Schwarzstorch. Von Weihnachten bis Mitte November bietet der  Nationalpark spezielle Natur- und Erlebnisführungen an. Die Kammvariante führt direkt durch den Nationalpark.

Granit und Karpfen
Hinter Marktredwitz führt der Goldsteig durch den Naturpark Steinwald. Zwischen zerzausten Fichten wachsen hier gewaltige Granittürme und phantastisch aussehende Felsgebilde aus dem Boden. Ihre bizarren Formen klingen in phantasievollen Namen wie Katzentrögel, Zipfeltannenfelsen oder Saubadfelsen nach. Hinter dem Steinwald führt der Weg an Karpfenteichen vorbei. Sie gehören zum "Land der 1000 Teiche".

Wollsackfelsen und tosende Wasser
Auf der 2. Hälfte dieser Etappe kommen Sie durch das wildromantische Waldnaabtal. Hier zwängen sich die Wassermassen der Waldnaab mal tosend zwischen trotzigen Granitfelsen hindurch, dann wieder lässt sich der Fluss träge und faul durch das märchenhafte Tal treiben, vorbei an sagenumwobenen phantastischen Felsformationen. Diese Wollsackfelsen, wegen ihrer abgerundeten Kanten so genannt, vervollständigen den wildromantischen Charakter dieser einzigartig schönen Landschaft. Besonders ursprünglich ist auch das Pfreimdtal, das nur für Wanderer und Fahrradfahrer erschlossen ist.

Hochmoore und Schachten
Vor Thanstein, kurz nach der Wegegabelung bei Oberviechtach, durchqueren Sie auf der Kammvariante das Naturschutzgebiet Prackendorfer Moos, eines der schönsten Hochmoore der Oberpfalz. Danach wird es richtig bergig. Auf der Kammroute durch das bayerisch-böhmische Grenzgebirge - mit "Grenzkontakt" - reiht sich ein Tausender an den anderen. Der "König des Bayerwaldes" und zugleich der höchste Punkt des Goldsteigs ist mit 1456 m der Große Arber. Die Gipfel selbst und die nahezu baumfreien Schachten (Hochweiden) punkten mit herrlichen Fernblicken. Unterhalb des Großen Arbers bietet der idyllische Kleine Arbersee einen herrlichen Blick. Schließlich führt die Strecke über den Dreisessel am Dreiländereck mit einem kurzen "Ausflug" nach Österreich zur Dreiflüssestadt Passau. Wer die Route über den Vorderen Bayerischen Wald wählt, lernt nach mehreren genussreichen Berg- und Taletappen mit Traumausblicken nach Süden, auf den letzten Kilometern vor Passau das ursprüngliche Ilztal kennen, eine der letzten unverbauten Wildbach-Landschaften in Deutschland. Die "Schwarze Perle" fließt in Passau mit dem grünweißen Inn und der Donau zusammen. Vom Panoramaplateau bei der Veste Oberhaus haben Sie einen tollen Blick auf dieses beeindruckende Naturschauspiel.

 

 

Hinter Marktredwitz führt der Goldsteig durch den Naturpark Steinwald, wo phantastische Felsgebilde aus dem Boden "wachsen".

Wasser ist am Goldsteig ebenso gegenwärtig wie Felsen und Wälder. Donau, Waldnaab und Ilz sind nur einige der Flüsse, an denen Sie der Weg vorbeiführt.

Das "Land der 1000 Teiche" macht seinem Namen alle Ehre: Auf zahllosen Tümpeln, Seen und Karpfenteichen tanzen bei gutem Wetter die Sonnenstrahlen.

Weite Ausblicke wie diesen kann man vor allem auf der Kammvariante des Goldsteigs immer wieder genießen.