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Harzer-Hexen-Stieg

sportlich

Auf dem Weg
Der Harzer-Hexen-Stieg hat es in sich. Nicht überall, aber einige Etappen haben fast alpinen Charakter. So fordert der steile Aufstieg über den felsigen Magdeburger Weg nach Torfhaus (Etappe 2) gute Geländegängigkeit und Kondition. Auch auf die Bohlenwege zum Brocken hinauf und den kräftezehrend langen Abstieg hinunter nach Königshütte sollten Wandergreenhorns vorbereitet sein. Sportlich sind auch  die Aufstiege zur Königsburg (Etappe 3) und zur Roßtrappe (Etappe 5). Und selbst auf der seichteren Brockenumgehung müssen beim Abstieg ins und Wiederaufstieg aus dem Odertal zahlreiche Höhenmeter überwunden werden.

Auf dem Wasser und in der Luft
Kaum ein anderer Top Trail bietet so viele Wassersportmöglichkeiten wie der Harzer-Hexen-Stieg. Paddeln, Segeln, Surfen, Tauchen, Baden - egal, wonach Ihnen der Sinn steht: In den Stauseen des Oberharz, den unzähligen Seen und Teichen des Oberharzer Wasserregals (Etappe 1) und auf den Flüssen der Region finden Sie zahlreiche Anregungen für ein abwechslungsreiches Ergänzungsprogramm zum Wandern. Wer hoch hinaus will, kann Mut, Gleichgewichtsgefühl und Schwindelfreiheit in den Hochseilgärten in Bad Harzburg und St. Andreasburg (Brockenumgehung) testen. Felskletterer finden offene Klettermöglichkeiten an den Feuersteinen und Schnarcherklippen bei Schierke, an den Ottofelsen in der Nähe von Drei Annen Hohne (Brockengebiet), im Steinbachtal bei Thale und an der Teufelsmauer bei Blankenburg sowie im nordöstlichen Harzvorland.

Auf Rädern und mehr
Sie können den Harz natürlich auch auf Rädern erkunden: Radfahren und Inlineskaten sind im Harz auf speziell ausgearbeiteten Routen möglich. Für Mountainbiker steht mit der "Volksbank Arena Harz" ein 1800 km langes Wegenetz zur Verfügung. Einen ganz besonderen Kick versprechen Monsterroller, stabile Downhill-Roller mit großen Stollenreifen und Scheibenbremsen, mit denen man sich den Wurmberg (unterhalb des Brockens) "hinabstürzen" kann. Weniger wilde Naturen können stattdessen eine der vielen Nordic-Walking-Routen nutzen, z. B. im Nordic-Walking-Zentrum bei Altenau-Torfhaus (Etappe 2) oder bei Braunlage (Brockenumgehung). Wer seine Harzwanderung mit einem kräftigen Schuss Abenteuererfahrung würzen möchte, kann an einem Outdoor-Camp teilnehmen, einer Art Intensivkurs für Naturentwöhnte mit Zeltübernachtung am Gebirgsbach, Lagerfeuer und allerlei spannenden Outdoor-Aktivitäten.

 

 

Nordic-Walking ist auf dem Hexen-Stieg an vielen Stellen möglich, z. B. bei Althenau-Torfhaus oder bei Braunlage. Foto: Rosi Radecke

Mountainbiker und Kletterfreunde können sich in der Bergsport-Arena in St. Andreasberg austoben. Hier gibt es auch die längste Seilrutsche Deutschlands.