Hermannshöhen
der Weg
Entrückt und doch nah dran
Auf den Hermannshöhen® sind gleich zwei traditionsreiche Kammwege zu einem besonderen Erlebnis verbunden: Hermannsweg und Eggeweg. Wie ein grüner Saumpfad folgen sie den sanften, dicht bewaldeten Höhenzügen der Naturparke Teutoburger Wald und Eggegebirge, von Rheine im Münsterland bis Marsberg im Sauerland. Naturnah und still und dennoch nah dran: die 25 Orte entlang des Weges liegen meist nur wenige Kilometer entfernt und sind über Zuwege mit dem Steig verbunden.
Genusswandern mit Aussicht
Eine abwechslungs- und erlebnisreiche Wegführung, nicht allzu große Höhenunterschiede und eine vielfältige Wanderinfrastruktur machen die Hermannshöhen® zu einem perfekten Ziel für Genusswanderer und Entdecker. Seien es die gewaltigen Sandsteintürme der Dörenther Klippen und der Externsteine, das felsenreiche, von üppiger Waldvegetation überwachsene Silberbachtal oder die Waldidylle des Donoper Teichs, die Hermannshöhen® warten mit einer Vielzahl beeindruckender Naturschauspiele auf. Immer wieder öffnet sich der Blick zu grandiosen Fernsichten bis tief hinein in die Münsterländer Tieflandbucht. Die beste Aussicht hat man vom höchsten Punkt des Weges, dem baumlosen, 468 m hohen Preußischen Velmerstot, doch auch von den zahlreichen Aussichtstürmen wie Bierbaums Nagel und Eiserner Anton können Sie Ihre Blicke weit in die Ferne schweifen lassen.
Lebendige Geschichte
Die Region ist geschichtsträchtig. Natürliche Erosion hat hier ebenso ihre sichtbaren Spuren hinterlassen wie die Siedler der unterschiedlichen Epochen. Stets präsent ist Arminius alias Hermann der Cherusker, der hier im Jahre 9 nach Chr. den römischen Feldherrn Varus besiegt haben soll. Links und rechts des Weges liegen zahlreiche bedeutende Kulturdenkmäler, umrankt von Geschichten und Legenden. Heidnische Kultstätten und verschwiegene Klöster, sächsische Fliehburgen und frühmittelalterliche Wallanlagen, Hexenstädte und fürstliche Bischofssitze, historische Fachwerkgässchen und frühe Industriearchitektur.
Wegverlauf
Beginnend bei Rheine im Münsterland führt zunächst der Hermannsweg über den Rücken des Teutoburger Waldes. Der Gebirgskamm wird immer wieder von Bach- und Felstälern unterbrochen, die ein abwechslungsreiches Höhenrelief formen. Am Lippischen Velmerstot, einer 441 m hohen Felsgruppe, geht der Hermannsweg in den Eggeweg über, der auf dem Kamm des Eggegebirges verläuft. Der Höhenzug des Teutoburger Waldes wird so mit dem Sauerland verbunden.

