Rennsteig
kulturell
Glas
Der Thüringer Wald ist bekannt für sein Metallhandwerk sowie seine Glas- und Porzellanmanufakturen. Hier wurde nicht nur die erste Glühbirne hergestellt sondern auch die erste Röntgenröhre und das erste Glasauge. In den Glasmuseen in Stützerbach und Lauscha erfahren Sie alles über die Geschichte des technischen Glases und des Glasbläserhandwerks. Ein weiterer bedeutsamer Wirtschaftszweig der Region war der Bergbau. Hierzu lohnt sich ein Abstecher zum Schaubergwerk Morassina mit Bergbaumuseum bei Schmiedefeld. Über die Geschichte des Rennsteigs selbst erzählt das Rennsteigmuseum in Neustadt.
Grenzsteine
Alte Grenzsteine, Ausspannen wie Zollstock und Mordfleck, Sagen und vieles mehr zeugen von der reichen Geschichte des Rennsteiges. Beim Wandern kommen Sie an vielen geschichtsträchtigen Orten vorbei. Eisenach macht den Anfang als Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach und mit der über 900 Jahre alten Wartburg, der deutschesten aller Burgen. Schon nach 33 km erreichen Sie die Grenzwiese, die auf 723 m Höhe die ehemalige Grenze zwischen Sachsen und Gotha markiert. Unzählige Grenzsteine zeugen von der Kleinstaaterei, die hier entlang des Rennsteigs jahrhundertelang herrschte, Obelisken markieren Wasserscheiden, wie der Dreistromstein bei Friedrichshöhe oder der Obelisken aus dem Jahr 1850 bei Steinbach am Wald, der die ehemalige Wassergrenze zwischen Elbe und Rhein markiert.
Gold
Abwechslung vom Wandern bieten beispielsweise der Miniaturpark "mini-a-thühr" mit historischen Bauwerken aus Thüringen im Kleinformat, das Thüringer Meeresaquarium in Zella/Mehlis oder das Spielzeugmuseum in Sonneberg. Abenteurer können sich bei Bad Langensalza auf dem Baumkronenpfad auf Augenhöhe mit dem Ökosystem Wald bringen oder in Limbach auf Goldsuche gehen. Denn die Bäche im Umfeld der alten Bergstadt Steinheid gehören zu den bedeutendsten Goldvorkommen Deutschland. Mit ein bisschen Glück finden Sie im Flusskies vielleicht selbst ein Klümpchen Gold.












