Rothaarsteig
der Weg
Der Rothaarsteig ist der "Weg der Sinne", ein Höhenweg für Naturgenießer und Ruhesuchende. Er verläuft auf dem Kamm des Rothaargebirges und durchstreift dabei ohne dramatisches Auf und Ab eines der größten Waldgebirge Europas.
Waldsofas und Vesperinseln
Fernab vom Zivilisationslärm der Städte können Wanderer hier die natürliche Stille genießen und für einige Tagesetappen eintauchen in die schwingenden Landschaften von Sauerland, Wittgensteiner Bergland, Siegerland und Westerwald. Lassen Sie sich Zeit dabei und gönnen sich ausreichend Pausen auf einer der außergewöhnlichen und eigens für diesen Steig entworfenen Waldliegen, Waldsofas, Waldschaukeln und Vesperinseln.
Erlebnisstationen und Weitblick
Der im Jahr 2001 eröffnete moderne Wanderweg verläuft über eine Vielzahl naturnaher Wege, über Pfade und Wirtschaftswege. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten herrliche Weitblicke. Informationstafeln entlang des Weges erläutern eine Fülle naturkundlicher, kultureller und historischer Besonderheiten der Region. Erlebnisstationen wie die 40 m lange Hängebrücke bieten außergewöhnliche Erfahrungen und eröffnen zugleich ungewöhnliche Einblicke in die Vielfältigkeit des Naturraums.
Genusswandern und Wohlfühlen
Der Rothaarsteig ist nicht nur ein Erlebnisweg, sondern vor allem ein Genusswanderweg. Je nach Wunsch und persönlicher Kondition kann man sich die Etappen so einteilen, dass der Wohlfühlfaktor für einen selbst möglichst groß ist. Vorgeschlagen werden sechs (sportlich), acht (klassisch) oder 12 Etappen (gemütlich). Damit sind Sie bei der Wegeinteilung ebenso flexibel wie bei der Wahl der Streckenvarianten, denn neben dem Hauptweg gibt es in zwei Abschnitten interessante Alternativen.
Wegverlauf
Nach seinem Start in der sauerländischen Bergbauregion um Brilon geht es an den Bruchhauser Steinen vorbei hinauf zum Langberg (843 m), von dort hinunter zur Ruhrquelle und wieder hinauf zum Kahlen Asten (841 m). Ab hier verläuft der Rothaarsteig stetig auf dem Kamm des Rothaargebirges mit Blick in die typischen V-förmig eingeschnittenen Täler wie das Üntroptal. Zwischen Kühhude und der Millionenbank kann man anstelle der Kammwanderung eine 14 km lange Talvariante durch das schluchtartige Grubental gehen. Bei Wilgersdorf hat man die Wahl zwischen dem direkten Weg zum Ziel Dillenburg und einer offenen und aussichtsreichen Bergvariante über den hohen Westerwald. Auch diese Route endet in Dillenburg.












