Teuflisch schön und höllisch spannend
Themenweg, der fast alle Landschaften des Harzes durchquert. Historischer Bergbau, Teiche und Gräben, sagenumwobene Moore, grandiose Ausblicke, felsige Schluchten
- Lage: Harz - Sachsen-Anhalte und Niedersachsen
- Anfangs- & Endpunkt: Osterode am Harz und Thale
- Länge: 94 km
- Höchster & niedrigster Punkt: Brockenkuppe mit 1.141 m üNN und Tale mit 180 m üNN
- Brocken - Gipfel
- Kulturdenkmal Oberharzer Wasserwirtschaft
- Historische Bergbaurelikte
- Sagenumwobene Bergwildnis im Nationalpark Harz
- Moore, Felsen,Wiesenblüte
- Aus- und Einsichten vom Brockengipfel
- Ehemalige innerdeutsche Grenze
- Bodetal "Grand Canyon des Harzes"
In 7 Etappen über den Harzer-Hexen-Stieg
94 eindrucksvolle Kilometer durch eine Landschaft von Myten und Mysterien. Lass dich von der Vielfalt des nördlichsten deutschen Waldgebirges verzaubern.
1. Etappe: Osterode - Buntenbock / 11 km
Am Rande des mittelalterlichen Ortskerns von Osterode am Harz beginnt der Harzer-Hexen-Stieg. Sanft aber kontinuierlich steigt der Weg in den Oberharz hinauf. Er folgt alten Handelswegen, denn früher zogen hier die Eselkarawanen mit Brotgetreide zur Versorgung der Bergleute hinauf. Daran erinnert der „Eselsplatz“ mit der urigen Köhlerhütte zum Rasten.
2. Etappe: Buntenbock - Altenau / 15 km
Bei Buntenbock öffnet sich die Landschaft, die Clausthaler Hochebene mit ihren zahlreichen Teichen liegt vor uns. Auch diese sind Relikte des historischen Bergbaus, ebenso wie die sie überall verbindenden Gräben, an denen man weiterwandert. Diese sogenannte Oberharzer Wasserwirtschaft ist weltweit einzigartig und soll in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen werden.
3. Etappe: Altenau - Schierke / 19 km
Hinter der freien Bergstadt Altenau betreten wir die sagenhafte Bergwildnis des Nationalparks Harz. Hier darf Natur noch Natur sein. Riesige Wurzelteller säumen den Wegesrand, die „Steile Wand“ ragt auf, unter den Füßen quietscht das Moos. Von Torfhaus aus schweift der Blick zum Brocken, dem höchsten Punkt des Weges. Gut möglich, dass uns auf dem Weg hinter der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze ein Dampfroß der Harzer Schmalspurbahnen begegnet. Auf bequemem Weg geht es dann von der Brockenkuppe hinunter nach Schierke, dem „St. Moritz des Nordens“.
4. Etappe: Schierke - Königshütte / 11 km
Mitten durch den Nationalpark Harz erreichen wir den kleinen Weiler Drei Annen Hohne. Der Knotenpunkt der Harzer Schmalspurbahnen lockt ständig viele Eisenbahnbegeisterte an. Aber auch das Nationalparkhaus lohnt einen Abstecher. Mal dichter, mal lichter führt der Weg weiter durch Laub- und Nadelwälder. Kurz nach dem idyllischen Rastplatz am Steinbachtal erreichen wir das Etappenziel
5.1 Etappe: Königshütte - Altenbrak auf der Nordroute / 21 km
In Königshütte teilt sich der Weg. Dazwischen liegt das größte Talsperrensystem des Landes – die Rappbodetalsperre mit ihren vielen Zuflüssen und Vorsperren. Die Nordroute beginnt am Zusammenfluss von Kalter und Warmer Bode. Immer am Fluss entlang erreichen wir Rübeland mit den berühmten Tropfsteinhöhlen und schließlich den Rand der Talsperre mit Blick auf die riesige Staumauer. Die Bode begleitet und weiter bis zur Forellenzucht in Altenbrak. Die Spezialitäten müssen Sie probieren.
5.2 Etappe: Königshütte - Altenbrak auf der Südroute / 21 km
Der südliche Weg um die Rappbodetalsperre herum führt uns durch dichten Wald und idyllische kleine Talsperren zur Hochebene von Hasselfelde. Hier beginnt der Köhlerweg, an dessen Rand immer wieder unscheinbare Zeitzeugen einer vergangenen Epoche warten. Die Schauköhlerei am Stemberghaus lässt das alte Handwerk wieder auferstehen, bevor der Weg nach Altenbrak zur Forellenzucht hinunter führt.
6. Etappe: Altenbrak - Thale / 15 km
Die letzte Etappe steht ganz im Zeichen der Bode. Nun ist der Fluss unser ständiger Begleiter. Hinter Treseburg betreten wir das Naturschutzgebiet Bodetal. Auf 9 Kilometern rücken die Talränder immer näher zusammen und wachsen immer mehr in die Höhe. Wir sind im mitteleuropäischen tiefsten Felsental nördlich der Alpen. Bis zu 250 Meter ragen die Granitwände empor. Schließlich öffnet sich das Tal und wir blicken in das weite, flache Harzvorland. Der Zielort Thale ist erreicht.
7. Etappe: Brockenumgehung Torfhaus - Königshütte / 34 km
Wer den Brocken schon kennt oder den Aufstieg scheut, nutzt die Brockenumgehung. Mitten durch die Stille des Nationalparks Harz führt der Weg zur ältesten deutschen Talsperre, dem im Wald eingebetteten Oderteich. Der Rehberger Graben begleitet uns auf dem Weg in die freie Bergstadt Sankt Andreasberg. Hier kann man die einzige noch erhaltene „Fahrkunst“ der Welt bestaunen. Über blühende Bergwiesen erreichen wir Braunlage, den bedeutendsten Tourismusort im Oberharz. Die Skischanze auf dem Wurmberg ist unverkennbar. Hinter Braunlage war einmal die Welt zu Ende. Heute ist der frühere Eiserne Vorhang Geschichte und zum Grünen Band geworden. Mit der Talsperre Mandelholz kündigen sich schon die ersten Vorboten des Rappbode-Talsperrensystems an, Königshütte ist nicht mehr weit.
Information / Buchung
Harzer Tourismusverband
Marktstraße 45
38640 Goslar
Tel. 05321 3404-0
Fax 05321 3404-66
- Der Sportliche: 5 Tage / 4 Etappen / 94 km
- Der Klassische: 7 Tage / 5 Etappen / 94 km
- Der Genießer: 9 Tage / 7 Etappen / 94 km







