Westweg
kulturell
Städtisch
Der Westweg streift zwar nur 12 Ortschaften, diese aber haben kulturell einiges zu bieten. Der Ausgangspunkt des Top Trails liegt in Pforzheim, dem "Tor zum Schwarzwald. Die "Goldstadt" ist vor allem für die Herstellung edler Uhren und Schmuckstücke bekannt. Im Pforzheimer Schmuckmuseum können Sie alles über diesen funkelnden Industriezweig erfahren. Kandern (Etappe 11, westliche Variante) ist eine traditionsreiche Töpferstadt im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Etwas abseits des Weges liegt Freiburg, dessen Besuch aber auf jeden Fall einen Abstecher wert ist. Auch am Endpunkt des Westweges steht in Lörrach oder Weil am Rhein einiges Interessantes für Sie auf dem Kulturprogramm.
Ausgefallen
Wer kreative, ausgefallene Dinge mag, kann sich z. B. die zweitgrößte Kuckucksuhr der Welt in Schonach anschauen. Der Ort ist gleichzeitig ein Skidorf, aus dem einige erfolgreiche Wintersportler wie der Skispringer Alexander Herr stammen. In Forbach (Etappe 3) gibt es eine überdachte Holzbrücke zu sehen. Und in Hausach (Startpunkt der Etappe 6) freuen sich junge und alte Spielkinder über die größte Modellbahnanlage Europas.
Historisch
Die Passhöhen des Schwarzwaldes waren in der Vergangenheit oft Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, so etwa im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-97) oder im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-14), aber auch in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts. Überreste alter Schutzwälle und Verteidigungslinien wie z. B. die Franzosenschanze, die Schwedenschanze, die Alexanderschanze und die Schwaben-Röschenschanze zeugen von der strategischen Bedeutung des Gebirgszuges als natürliche Barriere. Im Bereich der heutigen Schwarzwaldhochstraße (von Freudenstadt nach Baden-Baden) verlief früher die alte Grenze zwischen Baden und Württemberg-Hohenzollern, die sich erst 1952 zum Bundesland Baden-Württemberg vereinigten.












