Druckversion der Seite: http://www.top-trails-of-germany.de/westweg-weg.html

TOP TRAILS of Germany

Westweg

der Weg

Ein Klassiker
Der Westweg im Schwarzwald ist einer der ältesten und bekanntesten Fernwanderwege in Deutschland. Dichte Tannen- und Mischwälder, weite Höhenzüge und sonnenbeschienene Berge mit grandiosen Ausblicken zeichnen diesen Klassiker aus. Er durchquert auf seinem 285 km langen Weg alle Naturräume von Deutschlands höchstem Mittelgebirge und streift dabei nur ein Dutzend Ortschaften. Stundenlang wandert man ungestört auf entlegenen Pfaden durch eine beruhigende Landschaft, der Stille lauschend und würzige Waldluft atmend. Alltagsmüdigkeit ist hier schnell vertrieben, die fast greifbare Ruhe erreicht bald den Kopf. Ein Weg für Naturliebhaber.

Hohe Berge
Dichte, dunkle Tannenwälder bestimmen vor allem im Norden das Landschaftsbild, aber auch hohe Berge Hornisgrinde (1165 m) und Brend 1149 m). Den Süden überragen der Feldberg (1494 m) und der Belchen (1414), im Westen bestimmen tief eingeschnittene Täler das Bild, und nach Osten hin flache Hochtäler sowie einsame Karseen und Moorwälder. Die An- und Abstiege fordern vom Wanderer einiges an Kondition.

Tiefe Täler
Die satten Farben der Weißtannen verleihen der Landschaft über weite Strecken etwas Geheimnisvolles. Auch in steilen Karwänden und engen Tälern wie Murgtal und Kinzigtal ist ein Hauch von Mystik spürbar. Gelbgrün leuchtende Wiesentäler, bunte Streuobstwiesen, kleine Dörfer und an die Hänge geschmiegte Bauerngehöfte geben den Augen Halt.

Wegverlauf
Aus dem Nagold-Enztal führt der Weg langsam ansteigend auf die Höhen des Nordschwarzwaldes über die aussichtsreichen Felsen des Murgtals nach Forbach. Von dort aus geht es weiter über den Kamm zwischen Rhein und Murg vorbei an Karseen nach Süden und quert bei Hausach das tief eingeschnittene Kinzigtal. Am Titisee teilt sich der Weg. Die östliche Variante führt vom Feldbergpass hinauf zum 1415 m hohen Herzogenhorn, über den Kamm vom Blößling zum Hohen Möhr, durch eine eigentümliche Karstlandschaft im Dreiländereck zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich nach Basel. Die westliche Variante verläuft als aussichts- und aufstiegsreiche Höhenwanderung über den Belchen und den Blauen oberhalb des Markgräfler Landes Richtung Basel.