• Goldsteig
Informationen zum Weg

Der längste und vielfältigste Fernwanderweg Deutschlands

Charakter

Vom Nordwesten im Oberpfälzer Wald kommend, teilt sich der Goldsteig in zwei Varianten: die Südroute verläuft über die reizvollen Höhenzüge des Vorderen Bayerischen Waldes; die Nordroute reiht Tausender an Tausender und führt durch den Nationalpark entlang der böhmischen Grenze zum Dreisessel und weiter nach Passau.

kurz & knapp
  • Lage: Oberpfälzer Wald und Bayerischer Wald in Bayern
  • Anfangs- bzw. Endpunkt:  Marktdredwitz und Passau
  • Länge: 660 km
  • Höchster & Niedrigster Punkt:  Großer Arber mit 1.456 m ü.NN, Passau mit 300 m ü.NN

 

Hier alle Daten mit Kontaktadresse zum Download!

Highlights
  • Burgruine Weissenstein – mächtige Burg auf Granitfelsen mitten im Steinwald
  • Burg Falkenberg
  • Uferpfad Waldnaabtal
  • Kontinentale Tiefbohrung (KTB) mit Geo-Informationszentrum – „das tiefste Loch der Erde“
  • Burg Leuchtenberg
  • Burg Trausnitz
  • Geologischer Lehrpfad Tännesberg
  • Burg Schwarzenburg bei Rötz
  • Deutsche Tschechische Grenze bei Waldmünchen
  • Gläsernes Kreuz Reiseck
  • Drachenmuseum Furth im Wald
  • Großer Arber – höchster außeralpiner Berg in Bayern
  • Großer Arbersee - Bayrisch Eisenstein
  • Nationalpark Bayerischer Wald – Haus zur Wildnis, Tierfreigehege
  • Steinernes Meer - Dreisessel
  • Passau – barocke Dreiflüssestadt an Donau, Inn und Ilz
  • Brotjacklriegler - Lalling
  • Lallinger Obstschüssel
  • Auf der Oberbreitenau - Hochmoor Oberbreitenau
  • Höhenzüge Rauher Kulm / Vogelsang - Blick vom Hirschenstein
  • Burg Falkenstein
  • Klöster Walderbach und Reichenbach
  • Wasser- und Skulpturenweg Bodenwöhr
Etappen Kammvariante

Zwei Routen... ein Erlebnis:

Im Oberpfälzer Wald genauer in Marktredwitz beginnt oder endet der Goldsteig. Von dort bis zur Goldgräberstadt Oberviechtach verläuft sowohl die Nord- als auch die Südvariante. Danach musst du dich für eine der Wegevarianten durch den Bayerischen Wald entscheiden, denn nach dem Prackendorfer und Kulzer Moos teilt sich der Goldsteig.

 

Hier die Etappenbeschreibung über die Nordvariante mit 423 km:

 

1. Etappe: Marktredwitz – Friedenfels / 17,5 km

Die ersten Schritte auf dem Goldsteig macht der Wanderer  von Marktredwitz aus in Richtung Waldershof. Wiesen- und Feldwege führen ihn nach Rosenhammer, Neumühle, Walbenreuth, Kaltenlohe. Von hier aus ist die Marktredwitzer Hütte nur noch 1 km entfernt. Danach geht es weiter  zur malerischen Burgruine Weißenstein. Der Abstieg von der Burg führt direkt in den Ort Friedenfels.

 

2. Etappe: Friedenfels – Falkenberg / 16,5 km

Der Wanderer stößt als erste Station auf den Haferdeckfelsen und die Haferdeckmühle. Nach Voitenthan folgt das Dorf Muckenthal. Danach bringt den Wanderer ein Trimm-Dich- und Fischlehrpfad zum sehr schön gelegenen Perlsee. Es folgt die Ortschaft Seidlersreuth bis nach Falkenberg.

 

3. Etappe: Falkenberg–Neuhaus / 14 km

Mit der 1000-jährigen Burg einem Wackelstein und einem historischen Zoiglbierbrauhaus bietet sich Falkenberg zu einem kleinen Ortsrundgang an. Der Weg führt vorbei an der Hammermühle, einer Blockhütte mit Biergarten und der Waldfriedenhütte. Danach ist es nur ein kleiner steiler Anstieg und der Wanderer ist in Neuhaus/Windischeschenbach.

 

4. Etappe: Neuhaus-Letzau - Oberhöll /22 km

Die Hutzlmühle, die Islandpferde-Passstrecke und eine Eisenbahnbrücke liegen auf dem Weg zur Waldnaab, die den Wanderer zur Radschinmühle bringt. Ab dem Ortseingang Neustadt/WN folgt der Goldsteig dem Waldnaabufer. Über Wilchenreuth und Theisseil führt der Weg zum 633 m hohen Fischerberg mit Aussichtsturm und der teilweise bewirtschafteten Strobelhütte. Dann geht’s bergab ins Hölltal.

 

5. Etappe: Letzau – Leuchtenberg / 14 km

Die Etappe beginnt mit einem kleinen Anstieg und zieht sich meist am Waldrand entlang zum Dreifaltigkeitsberg bei Muglhof. Weiter geht es nach Roggenstein und hinunter ins Luhe-Tal, ins markante Naturschutzgebiet Wolflohklamm im Lerautal und schließlich nach Leuchtenberg mit seiner imposanten Landgrafenburg.

 

6. Etappe: Leuchtenberg – Tännesberg / 21,5 km

Erst bergab und dann wieder bergauf über Wittschau führt der Goldsteig auf den „Roten Bühl“ und ins Dorf Döllnitz. Die Pfreimd begleitet uns bis vor die Tore Trausnitz‘. Vom Pfreimdtal-Stausee aus führt ein Hohlweg zum Ortsteil Bierlhof, wo Forstwege den Wanderer aufnehmen und über Kaufnitz weiter auf den Schlossberg von Tännesberg mit seinem herrlichen Panoramablick führen.

 

7. Etappe: Tännesberg – Oberviechtach / 18 km

Der Goldsteig führt über den höchst interessanten Geologischen Lehrpfad in den Tännesberger Wald und weiter auf den Gipfel des Wildenstein mit seinem Burgstall. Wenn die Wallfahrtskirche St. Jakob erreicht ist, ist gleichzeitig eine Mini-Pilgerung vollbracht: Ist der Goldsteig auf dieser Strecke doch identisch mit dem Jakobsweg. Diese Etappe endet in Oberviechtach.

 

8. Etappe: Oberviechtach – Rötz / 24 km

Am Anfang der Etappe grüßt von weitem  die Burg „Haus Murach“. Ein paar Kilometer weiter beginnt das ca. 80 Hektar große Naturschutzgebiet Prackendorfer und Kulzer Moos. Ein besonderes Juwel nach dem Bergfried in Thanstein und dem Schwarzwihrberg ist das nächste Ziel das Naturdenkmal Steinerne Wand. Nächster Höhepunkt ist die mächtige Schwarzenburgruine mit Pulverturm und Aussichtsturm, dessen Abstieg durch ein Naturwaldreservat nach Rötz führt.

 

9. Etappe: Rötz – Herzogau / 32 km

Diese Tageswanderung führt hauptsächlich durch das Schwarzachtal. Zuerst kommt der Wanderer am Eixendorfer Stausee vorbei. Geruhsam geht es dann durch das weite Schwarzachtal, mal direkt am Fluss, meist aber am Waldrand entlang mit Blick auf beschauliche, kleine Dörfer. Das letzte Stück führt den Wanderer über Prosdorf, die Kapelle „Maria Hilf“, einen Kreuzweg und einer Kastanienallee bis zur Rokokokirche von Herzogau.

 

10. Etappe: Herzogau – Furth im Wald / 17 km

Nach Herzogau führt der Goldsteig zum Gipfel des Klammerfelsens mit 360-Grad-Aussichtsturm. Beim „Pfennigfelsen“ scheint der Ausblick grenzenlos. Der Weg verläuft weiter bis zum Kreuzfelsen (938 m) und zum gläsernen Kreuz am Reiseck (902 m). Steil bergab gelangt der Wanderer zur Robert-Hütte auf dem Gaisriegel und zur Schlossanlage Voithenberg. Ziel der heutigen Etappe ist Furth im Wald.

 

11. Etappe: Furth im Wald – Schönbuchen / 22 km

Hinter Furth im Wald liegt der Hohenbogen. Hier erwartet den Wanderer auf einer Länge von etwa einem Kilometer einer der steilsten Anstiege des Goldsteigs. Als Belohnung gibt’s dafür vom Burgstall aus eine grandiose Aussicht. Dann geht’s weiter zur Diensthütte Hohenbogen und bergab nach Süden Richtung Grafenwiesen/Schönbuchen am Fuße des Kaitersberges.

 

12. Etappe: Schönbuchen – Eck / 9,5 km

Von Schönbuchen aus, über Reitenberg Richtung Kaitersberg, führt der Weg zur Räuber Heigl Höhle, vorbei am Mittagstein weiter zur Kötztinger Hütte. Dann führt der Steig weiter, durch das fast alpine Gelände des Steinbühler Gesenkes  zu den legendären Rauchröhren. Durch eine typische Waldlandschaft gelangt der Wanderer zum Waldschmidtdenkmal am Großen Riedelstein, bevor es bergab nach Eck geht.

 

13. Etappe: Eck – Großer Arber / 16 km

Anstrengende Aufstiege, dazwischen immer mal wieder Abstiege, Gipfelkreuze, das Waldwiesmarterl, Heidelbeersträucher – urwüchsig, ursprünglich, wildromantisch: Das sind ein paar der Wegbegleiter auf dieser Etappe des Goldsteigs, die zu acht Gipfeln führt. Die acht Tausender auf dieser Tour sind: Mühlriegel (1080 m), Ödriegel (1156 m), Schwarzeck (1238 m), Reischflecksattel (1126 m), Heugstatt (1261 m), Enzian (1285 m), Kleiner Arber (1384 m), Großer Arber (1453 m)

 

14. Etappe: Großer Arber – Bayerisch Eisenstein / 12,5 km

Zuerst geht es auf typischen Waldsteigen hinab zum Großen Arbersee, weiter am Arberseebach bis zur Seebachschleife im Regental. Ab hier folgt man der Markierung, immer dem Regenfluss entlang, bis zur Ortsmitte von Bayerisch Eisenstein.

 

15. Etappe: Bayerisch Eisenstein – Großer Falkenstein / 13 km

Am großen Wanderpark in Bayerisch Eisenstein beginnt die heutige Tagesetappe. Am Waldrand führt ein Wegweiser zur Trifter-Klause Schwellhäusl. Anschließend folgt der Goldsteig eine ganze Weile dem angelegten Triftbach bis nach Zwieslerwaldhaus. Nun beginnt der Aufstieg durch das Urwaldgebiet Mittelsteighütte  zum Ruckowitzschachten. Durch den Bergfichtenwald kommt der Wanderer schließlich zum Schutzhaus Großer Falkenstein.

 

16. Etappe: Großer Falkenstein – Rachel / 26 km

Heute geht es entlang des Grenzkammes zu Böhmen, immer im Nationalpark Bayerischer Wald. Besondere Tageshöhepunkte sind die beeindruckenden Schachten und Filze. Auf der Strecke liegen z.B. Rindlschachten, Jährlingsschachten, Lindbergschachten, Zwieselter Filz, Latschensee und Verlorener Schachten. Zum Abschluss geht es allerdings noch etwas mühsam bergauf zum Waldschmidthaus knapp unterhalb des Rachelgipfels.

 

17. Etappe: Rachel – Lusen / 14,5 km

Naturtreppen führen zum Gipfelkreuz des Rachel, mit 1452 m der zweithöchse Berg des Bayerischen Waldes. Gleich zu Beginn des Abstiegs auf der Südostseite wartet ein wunderschöner Ausblick zur Rachelkapelle und dem tiefer liegenden Rachelsee. Auf weiterem Weg zur Felsenkanzel ist auch ein Abstecher zum Racheslee möglich. Nach dem urwaldähnlichen Gebiet am Teufelsloch folgt der lange Anstieg über die felsige Treppe „Himmelsleiter“ zum Lusengipfel.

 

18. Etappe: Lusen – Mauth / 11 km

Der Abstieg vom Lusen ist leicht und unkompliziert und lädt ein zum Entspannen und zahlreichen Rastpausen. Stationen auf der Strecke sind die wildromantische Waldwiese am so genannten Tummelplatz und die Steinbachklause. Bald darauf ist auch die Nationalparkgrenze erreicht und das Dörfchen Mauth taucht aus dem Waldmeer auf.

 

19. Etappe: Mauth – Philippsreut / 9,5 km

Heute ist wieder eine Schlenderetappe mit genügend Pausen angesagt. Zuerst führt der Weg an Glasmacherdorf vorbei Richtung Annathalmühle. Ab hier geht’s wieder bergauf über den Almberg zur Alpe. Hier ist der höchse Punkt der heutigen Tour erreicht. Ab jetzt läuft der Goldsteig wieder bergab und bald darauf ist Philippsreut erreicht.

 

20. Etappe: Philippsreut – Haidmühle / 23,5 km

Auf dem Weg zum Gipfel des Haidel passiert der Wanderer die Kricklsäge und das aufgelassene Dorf Leopoldsreut. Der Haidel (1167 m) schließlich ist mit einem 35 m hohen Aussichtsturm und wunderschönem Rundblick ausgestattet. Anschließend führt der Goldsteig den Wanderer bergab an den Ortsrand von Obergrainet und weiter zum Wallfahrtsort Kohlstattbrunn. Weiter geht es dann zu Schwemm- und Osterbachkanal. Durch den Forst ist es dann nicht mehr weit bis zum Etappenziel, der Wassertretstelle vor Haidmühle.

 

21. Etappe: Haidmühle – Breitenberg / 23 km

Der Goldsteig verläuft unterhalb Haidmühle in Richtung der ehemaligen Triftklause am Fuße des Dreisessels, bevor er den Wanderer zum nächsten Aufstieg führt. Der Blick vom Dreisessel belohnt für den steilen Aufstieg. Der Adalbert-Stifter-Steig führt uns über das Steinerne Meer mit riesigen Felsplatten und Granitblöcken. Die österreichische Grenze überquert der Goldsteig kurz vor dem Campingplatz Lackenhäuser. Nach ca. 8 km in Österreich überschreitet der Wanderer den Grenzbach nach Bayern.

 

22. Etappe: Breitenberg – Hauzenberg / 24 km

Nach Breitenberg geht es weiter über den Gegenbach, zum Webereimuseum und dann zur Attraktion dieser Gegend: dem Nordischen Zentrum mit der beeindruckenden Skiflugschanze. Durch die Ortschaft Sonnen und vorbei am Weiler Schönwiese erreicht der Goldsteig die aussichtsreichen Fluren des Weilers Geiersberg. Über den Oberfrauenwaldgipfel hinweg geht es zu den Häusern von Oberfrauenwald. Die Weiler Neustift, Lindbüchl und Freudensee sind die nächsten Stationen bevor man das Etappenziel Hauzenberg erreicht.

 

23. Etappe: Hauzenberg – Passau / 22 km

Bei der Danglmühle verlässt der Goldsteig Hauzenberg in Richtung Staffelbachtal, nach einem kleinen Auf und Ab geht’s weiter zur Kaindlmühle. Entlang einer aufgelassenen Bahntrasse kommt der Wanderer nun bis zur ehemaligen Papiermühle in Schmölz und weiter in den Luftkurort Kellberg. Schließlich noch die Ortsteile Zieglreut und Grubweg, dann liegt das Langstreckenziel Passau vor dem Wanderer.

Etappen Südroute

Zwei Routen... ein Erlebnis:

Im Oberpfälzer Wald genauer in Marktredwitz beginnt oder endet der Goldsteig. Von dort bis zur Goldgräberstadt Oberviechtach verläuft sowohl die Nord- als auch die Südvariante. Danach musst du dich für eine der Wegevarianten durch den Bayerischen Wald entscheiden, denn nach dem Prackendorfer und Kulzer Moos teilt sich der Goldsteig.

 

Hier die Etappenbeschreibung über die Südvariante ab Prackendorfer Moss mit 271,5 km:

 

1. Etappe: Oberviechtach – Neunburg vorm Wald / 25 km

Gleich nach dem Prackendorfer Moos stößt der Wanderer auf die Gabelung des Goldsteigs. Über Dautersdorf geht es gemächlich, aber landschaftlich äußerst reizvoll, hin zur Wallfahrtskapelle Schönbuchen und von hier bis nach Kröblitz. Wieder auf dem Weg zurück, ist schon bald die Pfalzgrafen-Residenz Neunburg vorm Wald mit ihrem schönen, historischen Altstadtkern erreicht.

 

2. Etappe: Neunburg vorm Wald – Mappach / 21 km

Eine wellige Wald- und Wiesenlandschaft führt weiter nach Fuschsenhof, Neuhartelshof und Poggersdorf. Auf einem wunderschönen Waldweg führt der  Goldsteig den Wanderer bis nach Haselhof. Auf leicht moorigem Grund geht’s weiter entlang des Warbruckerweihers bis zum nördlichen Rand von Blechhammer. Vorbei am Birkhof führen Wiesen- und Feldwege dann in Richtung Mappach.

 

3. Etappe: Mappach – Reichenbach/Walderbach / 15 km

Heute führt der Weg erst mal durch ein größeres Waldgebiet, den Einsiedler Forst, rauf zur Magdalenen-Kapelle. Dort führt ein Waldlehrpfad bis zur idyllischen Gaststätte Waldhaus Einsiedel. Anschließend geht es wieder leicht bergab zum Regental mit dem Klosterort Reichenbach. Die  Klosteranlage ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Region. Zum Schluss geht es noch rüber zum heutigen Etappenort Walderbach, etwa 2 km abseits vom Goldsteig.

 

4. Etappe: Reichenbach/Walderbach – Zell-Falkenstein / 23,5 km

Der traumhafte Gipfel des Pfaffensteins ist das erst Ziel. Krottenthal, Reste eines alten Steinbruches und die sehenswerte Burgruine Lobenstein sind die nächsten Stationen. Über Zell, Woppmannsberg und Mantelsberg geht’s weiter nach Birkenau. Nächstes Highlight: die markante Kirche Marienstein, von der aus schön die Burg Falkenstein zu sehen ist. Dann geht’s über den Lauberberg weiter zum heutigen Etappenziel Falkenstein.

 

5. Etappe: Falkenstein – Wiesenfelden / 30 km

Zuerst ein entspannendes Wegstück bis zu der Wallfahrtskapelle Tannerl und dann beginnt das Highlight der heutigen Tour: das Natuschutzgebiet Hölle, eine außergewöhnliche Naturlandschaft. Kurz vor der Fahnmühle verlässt der Goldsteig das Höllbachtal, um gleich darauf den Aufstieg zum Leiblberg anzugehen. In Aumbach ist dann Zeit für eine verdiente Pause in einem typischen Wirtshaus. Dann geht’s durch weite Wälder und eine herrliche Wiesenlandschaft ab- und aufwärts, übers Perlbachtal zum Gasthaus am See, über die Hubmühle zum Schiederhof und schließlich nach Wiesenfelden.

 

6. Etappe: Wiesenfelden – Haunkenzell / 10 km

Über Utzenzell, Kragenroth und Kleinneundling führt der Goldsteig den Wanderer nach Pilgramsberg. Über zahlreiche Treppen und einen herrlichen Waldweg führt dann der Abstieg in das Haunkenzeller Tal, wo am Gasthof „ Silbersterne“ in Haunkenzell die heutige Etappe endet.

 

7. Etappe: Haunkenzell – Konzell / 13 km

Nach Verlassen von Haunkenzell führen idyllische Waldwege und offene Wiesenlandschaften bis nach Stubenhof. Vom Gallnergipfel aus öffnet sich ein Rundumblick bis weit in die Donauebene und bis tief in den Bayerischen Wald. Über Wiesenwege geht’s dann an den Ortsrand von Forsting und weiter nach Denkzell, dem Golddorf. Wald- und Wiesenwege schließlich führen den Wanderer dann nach Konzell.

 

8. Etappe: Konzell – St. Englmar / 17 km

Zierling und Sicklasberg sind Stationen auf dem Weg zur ersten Einkehr, dem Kreuzhaus. Vom Kreuzhaus aus geht es auf einfacher Strecke vorbei an der „Hansl Hüttn“ über Riedelswald, Vornwald und Redlmühl zur Käsplatte. Ein schöner Waldweg bringt den Wanderer hier zunächst nach Kolmberg. Nach einer kleinen Pause geht’s weiter nach Hinterwies. Nochmal eine Pause mit grandioser Aussicht am Gipfelkreuz des Pröllers, dann beginnt auch schon der Abstieg nach St. Englmar.

 

9. Etappe: St. Englmar – Grandsberg / 10 km

Am Skilift von Markbuchen vorbei, verläuft der Weg zum Gipfel des Predigtstuhls, dann weiter zur sogenannten Kudernhütte. Hier beginnt der nächste Aufstieg zum Gipfel des Knogl. Über das „Pfarrerwoidl“ mit einer Rastbank führt die Tour weiter zur großen Lichtung von Ödwies. Der Wanderer folgt dann einem Forstweg bis zum gemauerten Aussichtsturm des Hirschensteins. Das Ziel der heutigen Etappe ist der Berggasthof Menauer am Grandsberg, etwas abseits des Goldsteigs in etwa 4 km Entfernung.

 

10. Etappe: Grandsberg – Landshuter Haus / 22 km

Von Grandsberg geht es – im Wald, vorbei an imposanten Felsen – zum Gipfel des Rauhen Kulm (1050m). Bergab geht’s dann erst nach Kalteck und wieder aufwärts zum Regensburger Stein. Von hier aus führt der Weg unterhalb des Vogelsang hinunter nach Bergern und Mühlen. Ab Grub geht’s durch ein lauschiges Bachtal nach Wühnried. Die Goldsteig-Route führt direkt zum heutigen Etappenziel, dem Landshuter Haus.

 

11. Etappe: Landshuter Haus – Lalling / 16 km

Zunächst geht es auf Bohlenwegen durch das Hochmoor Oberbreitenau. Auf der späteren Strecke, naturbelassenen Waldwegen erwartet den Wanderer die sagenumwobene „Hölzerne Hand“. Am Golfplatz Rusel bietet sich ein herrlicher Blich nach Süden. Weiter geht es in den Lallinger Winkel, genauer in die Orte Datting und Gerholling. Stetig bergab führt der Goldsteig den Wanderer nach Lalling, die „Obstschüssel“ des Bayerischen Waldes.

 

12. Etappe: Lalling – Zenting / 18,5 km

Von Lalling aus geht es Richtung Panholling. Padling und das „Goldgräberdorf“ Hunding liegen am ersten Anstieg für die heutige Etappe. Von hier bis Langfurth wartet eine anstrengende Strecke bis zum Gipfel des Brotjackelriegels. Als Belohnung wartet ein herrlicher Rundumblick. Beim Abstieg passiert man zuerst das Bergdorf Daxstein, vorbei an Fradlberg und Lina bis man schließlich Zenting erreicht.

 

13. Etappe: Zenting – Schrottenbaummühle /  21,5 km

Eine weitere Premiumetappe auf dem Goldsteig: Der Weg hinunter zur Ilz, die Schwarze Perle des Bayerischen Waldes. Inmitten purer Natur passiert der Wanderer den Bauernhof von Manzenreuth, die kleine Kapelle von Eizersdorf, die Ginghartinger Mühle und schließlich Thurmannsbang. Durch den Wald geht es dann weiter an den Saldenburger See und Preying. Im Ilztal führt der Weg Richtung Schneidermühle bis zum heutigen Etappenziel, Schrottenbaummühle.

 

14. Etappe: Schrottenbaummühle – Ruderting: 15,5 km

Von der Schrottenbaummühle aus gelangt der Wanderer über Aumühle und Fürsteneck nach Kalteneck. Ab Fischhaus kann man auf zwei Strecken zum Etappenziel wandern: Auf der einen liegen der alte offene Steinbruch mit Infotafeln und Klettergarten, die andere führt auf dem Ge(h)schichtenweg von Fischhaus zum Schätzlhof und weiter nach Ruderting.

 

15. Etappe: Ruderting – Passau / 13,5 km

Auf Waldpfaden gelangt der Wanderer über viele Bäche zur Ilz. Weiter geht es entlang des Ilztalstausees bis zu einem Badeplatz, den der Goldsteig überquert. Die nächste Station ist das Gasthaus bei der Triftsperre. Der Goldsteig kürzt mit Begehen des Tunnels die Ilzschleife ab und führt nach Hals. Über eine letzte Anhöhe gelangt der Wanderer schließlich zur Veste Oberhaus und damit nach Passau. Hier schließt sich der Kreis des Goldsteigs: Es treffen Nord- und Südtour aufeinander.

 

Markierung

Folge diesem Schild von Marktredwitz bis Passau.

Markierung des Hauptweges

 

 

 

 

 

 

Markierung der Zugangswege

 

 

 

 

Wanderservice

Information / Buchung

Tourismusverband Ostbayern e.V.

Im Gewerbepark D04

93059 Regensburg

Tel. 0941 585390

 

Fax 0941 5853939

www.goldsteig-wandern.de

info@ostbayern-tourismus.de

Pauschalangebote

- Südroute-Goldsteig: 8 Tage / 6 Etappen / 107 km

- Romantischer Oberpfälzer Wald: 4 Tage / 3 Etappen / 67 km

- Tour de Ge(H)nuss: 4 Tage / 3 Etappen / 56 km

Prospekte
Übersichtskarte Goldsteig
 
Karte mit Entfernungsangaben, Etappenvorschlägen und seine Schwierigkeitsgrade, Übernachtungstipps etc.
Etappenführer mit Gastgeberverzeichnis Goldsteig
 
Ausführliche Etappenbeschreibungen, Gastgeber entlang des Goldsteig u.v.m.
Goldsteig Magazin
 
Infos rund um den Goldsteig
Wanderkarte Goldsteig
 
mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, Maßstab: 1:50.000, 43 Kartenseiten, wetter- und reißfest, Verlag: Publicpress, Preis: 13,99 Euro (inkl. MwSt. und Versandkosten)
LOWA Schuhtipp

VANTAGE GTX® MID Ws

Unser Schuh-Tipp für Deine Wanderung auf dem Goldsteig:

Bergsportlerinnen, die gerne auf anspruchsvollen Touren oder von Hütte zu Hütte durch die Alpen unterwegs sind, werden mit dem VANTAGE GTX® MID Ws äußerst zufrieden sein. Dieser sehr aufwendig gestaltete Schuh bewährt sich als robuster und dabei angenehm leichter Trekking-Schuh aus hochwertigem Veloursleder in Kombination mit besonders strapazierfähigem Cordura Mesh.

Hier findest Du weitere Informationen zum Schuh!

facebook
Blog
Beim 1. Deutschen Bloggerwandertag der Top Trails of Germany am 9. Mai 2015 wanderte Martin von EinfachDraussen.info den Goldsteig. Seine Eindrücke und Fotos findest du hier zusammengefasst.
facebook
handmade by
Die Top Trails of Germany - das sind die Spitzenwanderwege in Deutschland! Wer gerne wandert und unterwegs ist in der Natur, für den sind diese Wanderwege ein Muss.
Image-Trailer schließen