• Hermannshöhen
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Hier läuft das Leben

Charakter

Hermannshöhen - hier läuft das Leben

Schmaler Kammweg durch malerische Mittelgebirgslandschaft in zwei Naturparken; Schlösser, Burgen und Klöster dokumentieren vergangene Epochen. Atemberaubende Panoramen verwöhnen die Sinne während der Wanderung.

kurz & knapp
  • Lage: Teutoburger Wald - Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
  • Anfangs- und Endpunkt: Rheine und Marsberg
  • Länge: 226 Kilometer
  • Höchster & niedrigster Punkt: Ems Auen mit 32 m üNN und Preußisches Velmerstot mit 468 m üNN

 

Hier alle Daten mit Kontaktadresse zum Download!

Highlights
  • Kloster Gravenshorst
  • Dörenther Klippen - spektakuläre Felsformationen
  • Schloss Iburg - mit barockem Rittersaal
  • Burg Ravensberg
  • Sparrenburg - Festungsanlage aus dem Jahr 1240
  • Hermannsdenkmal - erinnert an die Schlacht im Teutoburger Wald
  • Externsteine - mythischer Ort im Teutoburger Wald
  • Der Lippische Velmerstot
  • Ruine Iburg
  • Stadtwüstung Blankenrode - prägendste Stadtwüstung Mitteleuropas
Etappen

In 13 Etappen über die Hermannshöhen

Auf 220 km verbinden die Hermannshöhen den Hermansweg und den Eggeweg des Teutoburger Waldes.

 

1. Etappe: Rheine – Bahnhof Hörstel / 19,2 km

 

Die erste Etappe der Hermannshöhen eignet sich hervorragend als warm-up für die folgenden aussichtsreichen Bergetappen mit Blick auf die weite Ebene der Westfälischen Bucht. Sofern Sie Zeit haben planen Sie unbedingt noch einen Besuch des Salinenparks mit Kloster Bentlage und dem Naturzoo ein. Beginnend am Bahnhof Rheine lässt man dann schnell den historischen Marktplatz mit seinen barocken Bauwerken hinter sich. Entlang der frischen Emsauen bilden zunächst alte Kulturlandschaften die Kulisse. Schließlich gelangen Sie zu den trockeneren und nährstoffärmeren Bereichen der Gellendorfer Mark und des sog. "Wilden Weddenfeldes". Dabei handelt es sich um einen heute nahezu vollständig bewaldetes Binnendünengebiet. Alte Wälder mit Kiefern und knorrigen alten Eichen setzen sich ab von alten Heideflächen, Wacholdern und blühenden Magerwiesen. Die Bevergerner Aa führt Sie anschließend gemächlich in den idyllischen Ortskern von Bevergern. Fast am Ende dieser Etappe erwartet Sie noch eine sehenswerte Schleusenanlage des Dortmund-Ems-Kanals unweit davon entfernt der Info-Pavillon „Nasses Dreieck“. Im Anschluss an diese Etappe empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Kloster Gravenhorst mit der Klosterkirche, Mühle sowie Back- und Brauhaus.

 

2. Etappe: Hörstel – Tecklenburg / 19,4 km

 

Am Anfang dieser Wanderung nimmt Sie der Teutoburger Wald Huckepack. An dieser Stelle bei Hörstel steigt der Gebirgskamm aus dem flachen Münsterland und baut sich langsam als imposanter Querriegel in der Landschaft auf. Nach Querung des Mittellandkanals am Nassen Dreieck geht es durch ruhige Waldabschnitte. Die Dörenther Klippen bei Ibbenbüren sind zweifelsohne das Highlight dieser Etappe. Das "anstehende Gestein" wie der Fachmann sagt, kann hier sogar erklettert werden. Durch langjährige Verwitterungsprozesse wurde der Sandstein hier zu skurilen Formen ausgewaschen, die imposanteste ist das Hockende Weib. Der Sandstein begegnet Ihnen auf dem Weg nach Tecklenburg immer wieder entlang des Hermannsweges. In den herrlich ruhigen Wegabschnitten bis Brochterbeck z.B. als steile Felswände, an denen besonders Sportliche auch Kletterkurse mitmachen können. Ab dem kleinen Örtchen Brochterbeck passieren Sie eine alte Kulturlandschaft, deren Zeugen stumm am Weg liegen: Alte Hudeflächen, Wallhecken und Trockenmauern begleiten Sie bis in das historische Fachwerkstädtchen Tecklenburg. Und vielleicht begegnet Ihnen auf dem parallel verlaufenden Hexenpfad auch eines dieser mystischen Wesen aus der wechselhaften Geschichte der Stadt.

 

3. Etappe: Tecklenburg-Bad Iburg / 20,5 km

 

Wir starten die dritte Etappe im malerischen Altstadtkern Tecklenburgs. Das Stadtbild wird geprägt von kleinen, liebevoll renovierten Fachwerkhäusern aus dem 16. - 18. Jahrhundert. Verwinkelte Gassen versetzen den Besucher in eine längst vergangene Zeit, als noch die Grafen zu Tecklenburg hier residierten. Hoch oben von den Resten der mächtigen Burganlage bietet sich ein faszinierender Blick über den gesamten Ortskern. Ein Highlight in Tecklenburg ist der Besuch des Wasserschlosses Haus Marck, das für seine hervorragenden Schlosskonzerte bekannt ist. Frische Kalkbuchenwälder mit einem dichten Teppich an Frühjahrsblühern wechseln mit lichten und kargen Wäldern auf Sandstein. Zahlreiche Steinbrüche säumen den Wegesrand bei Lengerich. Viele davon sind seit langer Zeit stillgelegt und stehen heute unter Naturschutz, der imposanteste ist sicherlich der Canyon mit seinem türkisfarbenen Wasser. Eine geologische Besonderheit sind Kalksümpfe und Kalktuffquellen. Die Strecke wird von vielen Aussichten gesäumt. Auf der Hälfte der Etappe lohnt sich zur Stärkung ein Abstecher nach Lienen mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und dem Barfusspark. Das Etappenziel im Kneipp-Heilbad Bad Iburg ist das Schloss, das der Stadt einst ihren Namen gab. Sie ist auch heute noch Wahrzeichen der Stadt.

 

4. Etappe: Bad Iburg – Dissen / 16,4 km

 

Wir beginnen die Etappe an einem historisch attraktiven Ort, Schloss Iburg. Dieses wurde im 11. Jh. auf den Trümmern einer alten Burg erbaut und ist auch heute noch Wahrzeichen der Stadt. Die Doppelanlage besteht aus einer ehemaligen fürstbischöflichen Residenz und der Benediktinerabtei St. Clemens. Der reich ausgestattete Rittersaal ist ein Schmuckstück des Schlosses. Ab der Burg wandern Sie direkt auf dem Hermannsweg Richtung Osten. Gleichmäßig auf die Etappe verteilt, geht es drei Mal recht ordentlich bergauf. Den ersten schönen Rast- und Aussichtspunkt erreichen Sie bereits nach kurzer Wanderung nach dem Wegpunkt Freedenhütte. Vom Wegeverlauf am Waldrand blicken Sie in ein schönes Tal Richtung Süden. Nach einem kurzen aber steilen Anstieg führt Sie der Kammweg - teils begleitet von recht tiefen Abhängen - über das Gemeindegebiet der Stadt Hilter. Anschließend überqueren Sie die A33 über eine Brücke und wandern weiter durch bewaldetes Gebiet. Nach dem Abstieg in die Noller Schlucht fordert der erneute Aufstieg auf den Kamm noch einmal Ihre Kondition. Wenig später erreichen Sie Dissen am Teutoburger Wald. Unsere Wanderetappe endet schließlich am Aussichtsturm auf der Steinegge, der noch einmal einen tollen Rund-um-Blick über den Teutoburger Wald bietet.

 

5. Etappe: Dissen – Halle/Westf. / 17,9 km

 

Wir starten diese Etappe am Aussichtsturm auf der Steinegge. Der Zugangsweg Dissen führt Sie sicher bis hierher. Am Luisenturm oberhalb Borgholzhausens können Sie das zweite Mal einen weiten Rundumblick genießen. Von diesem Aussichtsturm rund 300 m hoch auf der Johannisegge gelegen, bietet sich die beste Aussicht weit über Borgholzhausen hinaus. Von hier erblicken Sie das Ravensberger Hügelland, das Westfälische Becken, die Senne und das Wiehengebirge. Relativ steil bergab geht es vom Luisenturm hinunter nach Borgholzhausen. Sie streifen die Innenstadt und wandern dann durch Wiesen und Felder wieder hinauf zur Burg Ravensberg. Hier lässt es sich gut rasten und auch von hier hat man einen herrlichen Ausblick in die südlich liegende Tiefebene. Weiter geht es über den Barenberg in Richtung Halle. Oberhalb von Wichlinghausen, schlägt der Weg einige Haken bevor er auf dem Kamm weiter verläuft. Wenn Sie den Sendeturm an der Großen Egge, dem höchsten Punkt dieser Etappe, erreicht haben, ist es nicht mehr weit. Kurz vor Überquerung der Theenhauser Straße haben Sie einen Blick auf das Gerry Weber Stadion. Kurz hinter der "Kaffeemühle" endet diese Etappe. Besonders sehenswert ist der baulich komplett geschlossenen Kirchplatz in Halle/ Westf.

 

6. Etappe: Halle/Westf. – Bielefeld / 16,6 km

 

Auf der sechsten Etappe führt Sie der Hermannsweg bis Bielefeld auf dem schmalen bewaldeten Gebirgskamm mit abwechslungsreichem Relief. Auf der Wanderung kommen Sie an den Städten Werther – Heimatstadt des Malers und Bildhauers Peter August Böckstiegel – und Steinhagen mit dem berühmten „Echten Steinhäger“ vorbei. Auf dem Bußberg befindet sich die Kaiser-Friedrich-Hütte, im Volksmund Schwedenschanze genannt, mit einer kleinen Befestigungsanlage aus dem 17. Jh. Genießen Sie den weiten Blick auf das Ravenberger Hügelland. Weiter geht es zur 302 m hohen Hünenburg. An einigen Stellen haben Sie einen schönen Blick auf Bielefeld und das Umland. Beim Wechsel von Sandstein- auf den Kalksteinkamm sehen Sie besonders gut, dass der Teutoburger Wald aus mehreren Höhenzügen besteht, die durch Quer- und Längstäler unterbrochen sind. Der Hermannsweg führt sie anschließend an Bielefelds Tierpark Olderdissen und am Bauernhaus-Museum vorbei. Vom Johannisberg steigen Sie in den Osni9ng-Pass hinab, bevor es zum Etappenziel, der Sparrenburg, wieder relativ steil hinauf geht. Ein Highlight dieser Etappe ist zweifelsohne die Sparrenburg aus dem Jahr 1240. Sie bietet heute einen besonders schönen Rundumblick über Bielefeld. Ein Abstecher hinunter in die Stadt lohnt sich allemal.

 

7. Etappe: Bielefeld – Oerlinghausen / 12,4 km

 

 

Diese Etappe verläuft ab der Bielefelder Sparrenburg in einem moderaten Auf und Ab bis nach Oerlinghausen. Auf dem ersten Abschnitt des Weges wandern Sie auf der Bielefelder Promenade, von der aus sich weite Blicke über die Stadt Bielefeld eröffnen. Nach dem Waldhotel Brand's Busch, das auch einen schönen Biergarten hat, kommen Sie zu einem kleinen Monument, das den 52. Grad nördlicher Breite kennzeichnet. Die Etappe verläuft vorwiegend durch bewaldete Gebiete, so dass Sie sich an warmen Sommertagen sehr gut vor starker Sonne schützen können. Erst kurz vor Querung der Autobahn ist entlang der Lämershagener Straße ein kurzes waldfreies Stück zu bestreiten. Die Route eignet sich durch die mäßigen Auf- und Abstiege auch sehr gut für Familien mit Kindern. Das erste Stück auf der Promenade ist sogar mit Kinderwagen befahrbar. Nutzen Sie die schöne Aussicht vom "Eisernen Anton", der kurz nach der Querung der Osningstraße am Weg auftaucht. Der Eiserne Anton, ursprünglich Bismarckturm genannt und einer der wenigen eisernen Bismarcktürme, wurde 1895 durch Stiftung des Maschinenfabrikanten Heinrich Fricke errichtet und wurde 2003 originalgetreu restauriert. Nach gut 11 km erreichen Sie die kleine Stadt Oerlinghausen, in deren Altstadt die sehenswerte Alexanderkirche liegt.

 

8. Etappe: Oerlinghausen – Hermannsdenkmal / 16,4 km

 

Nach dem Start im Zentrum von Oerlinghausen wandern Sie auf dem Hermannsweg stadtauswärts. Gleich zu Beginn der Etappe treffen Sie dabei auf die von Einheimischen liebevoll genannte "Kumsttonne", einem alten Windmühlenstumpf. Dieses weithin sichtbare Wahrzeichen Oerlinghausens steht auf dem Tönsberg (334 m über NN). Die Mühle aus dem Jahr 1753 verlor bei einem Sturm die Flügel und blieb in diesem Zustand auf dem Berg stehen. Weiter führt Sie der Hermannsweg vorbei an dem 1928 errichteten Lönsdenkmal, benannt nach dem Heimatdichter Hermann Löns. Etwas abseits des Kammweges finden Sie die uralten Mauerreste der Tönskapelle.

Unterhalb des Hörster Berges kommen Sie zu den Rethlager Quellen, diese typischen Karstquellen führen ganzjährig sehr kaltes Wasser und münden später in die Werre. Der nächste interessante Punkt an der Strecke ist der Donoper Teich. Dieser wurde 1950 gemeinsam mit dem Hangmoor Hiddeser Bent unter Schutz gestellt. Dann erfolgt der Aufstieg zum Etappenziel: das Hermannsdenkmal - das Wahrzeichen der Hermannshöhen und das wohl bekannteste Ausflugsziel des Teutoburger Waldes. Es erinnert an Hermann, den Cherusker, der 9 n. Chr. die Varusschlacht gegen die Römer gewann. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Teuto-Kletterpark.

 

9. Etappe: Hermannsdenkmal über die Externsteine nach Leopoldstal / 20,1 km

 

Diese Etappe der Hermannshöhen führt Sie auf dem breiter werdenden Kamm des südlichen Teutoburger Waldes bis zu seinem Ende und gleichzeitigem Übergang zum Eggegebirge, den Zwillingsgipfeln des Velmerstot. Der Einstieg dieser Etappe liegt am geschichtsträchtigen Hermannsdenkmal. Das insgesamt 54 m hohe Denkmal erinnert an die "Schlacht im Teutoburger Wald“. Der Hermannsweg führt Sie nun an der Adlerwarte Berlebeck vorbei. Von hier lohnt sich ein Abstecher in das unweit entfernte Detmold mit seiner historischen Altstadt, dem Residenzschloß und dem Westfälischen Freilichtmuseum. Der nächste Höhepunkt dieser Etappe sind die erhabenen und mythenumwobenen Externsteine, das bedeutendste Natur- und Kulturdenkmal des Teutoburger Waldes. Von den Felsen hat man einen fantastischen Panoramablick. Von hier führt auch ein Zugangsweg in den Kurpark von Bad Meinberg. Hier beginnt auch der Eggeweg, der bis zum Ende dieser Etappe mit dem Hermannsweg überwiegend parallel verläuft. Nach dem romantische Silberbachtal, entlang des Silberbaches, steigen Sie auf den Lippischen Velmerstot (441 m) mit seiner zerklüfteten Felsenlandschaft. Während der Eggeweg zu dem benachbarten Preußischen Velmerstot führt, folgen Sie dem Hermannsweg nach Leopoldstal.

 

10. Etappe: Leopoldstal – Bad Driburg / 14,3 km

 

Nach dem Aufstieg über den Zugangsweg von Leopoldstal zum Lippischen Velmerstot wandern Sie über einen kleinen Sattel zu seinem "Zwillingsgipfel", dem Preußischen Velmerstot, der gleichzeitig die höchste Erhebung der Hermannshöhen ist. Hier ein Aussichtsturm errichtet, der Eggeturm. Dieser ist eine 17m hohe Holz-Konstruktion und bietet einen Rundblick ins Weserbergland, ins Steinheimer Becken und ins Lipperland. Der Naturpark Egge ist Lebensraum zahlreicher seltener Tierarten und große Flächen sind als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen. Entlang des Eggeweges finden Sie immer wieder trichterförmige Dolinen und andere Karsterscheinungen, die aufgrund des wasserlöslichen Kalkgesteins im Untergrund entstanden sind. Eine kulturelle Abwechslung bietet der 482 m lange und bis zu 35 m hohe Altenbekener Viadukt, der auf 24 Gewölbebögen das Beketal in Altenbeken überspannt. Er ist Europas längste Kalksandsteinbrücke.  Eine weitere Sehenswürdigkeit zum Abschluss der Etappe ist die Iburg. Die alte Ruine der einstigen sächsischen Volksburg war vermutlich der Ort, wo das sächsische Nationalheiligtum, die Irminsul, von Karl dem Großen 772 n. Chr. zerstört wurde. In deren unmittelbarer Nähe befindet sich der Zugangsweg hinunter nach Bad Driburg.

 

11. Etappe: Bad Driburg - Willebadessen / 16 km

 

Diese Etappe startet an der Ruine Iburg oberhalb Bad Driburgs. Die alte Ruine der einstigen sächsischen Volksburg erhebt sich auf einem Felsvorsprung. Seit 1904 befindet sich auf der Anhöhe ebenfalls der Kaiser-Karls-Turm, der einen schönen Blick auf den Kurort Bad Driburg bietet. Bei Herbram-Wald lohnt sich ein Abstecher zum Eggedom und Wasserschloss in Neuenheerse. Sie erreichen diesen Ort über den Annette-von-Droste-Hülshoff-Weg. Die mächtige Kirche des ehemaligen Stiftes Neuenheerse, im Volksmund "Eggedom" genannt, überragt die übrige Bebauung und die hohen Bäume des gleichnamigen Ortes. Die Stiftskirche in Neuenheerse ist eine gotischen Hallenkirche und besitzt den ältesten Bischofssiegelabdruck Deutschlands. Kurz vor Ende der Wanderetappe erreichen Sie das Lichtenauer Kreuz, wo eine kleine Rast möglich ist. Ein märchenhaft schöner Wald erwartet Sie bei „Teufelsküche". Hier verläuft der Pfad urig auf verwurzelten schmalen Wegen, teils an einer gesicherten Abbruchkante entlang. Einen schönen Tourenabschluss bietet das Schloss und ehemalige Kloster im Ortskern Willebadessen, das Sie über den Zugangsweg erreichen. Hier lohnt sich eine Besichtigung des Geländes, das auch einen Skulpturenpark mit Werken namhafter europäischer Bildhauer beherbergt.

 

12. Etappe: Willebadessen - Blankenrode/ 19,5 km

 

Die Etappe beginnt mit dem Zugangsweg von Willebadessen Richtung Fernmeldeturm hinauf zur Egge. Auf den Spuren der Sachsen führt Sie der Eggeweg auf dem Kamm zum "Kleinen Herrgott", den Resten eines Steindenkmals. Im weiteren Verlauf machen Sie Ihre Rast am Aussichtsturm "Bierbaums Nagel", von wo sie bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick erwartet. Vom Gipfel der „Nadel“ – der dreieckige „Natelenstein“ gab der Berghöhe den Namen – verlassen Sie schließlich über einen steilen Pfad den Gebirgskamm der Egge und steigen in das als europäisches Schutzgebiet ausgewiesene Schwarzbachtal hinab, dieses ist eines der bedeutendsten Verbreitungsgebiete des Schwarzstorches in NRW. Weitere Abstecher zum ehemaligen Kloster Hardehausen, welches 1140 gegründet das erste Zisterzienserkloster in Westfalen war, oder zum weitläufigen Wisentgehege am Waldinformationszentrum Hammerhof bei Warburg-Scherfede sind empfehlenswert. Auf dem weiteren Weg erwartet Sie mit der mittelalterlichen Stadtwüstung von Blankenrode eine kulturhistorische Attraktion. Obwohl die ehemalige Grenzstadt bereits 1390 vollständig zerstört wurde, zeugen vereinzelte Wall-, Graben- und Mauerreste noch heute von der einstigen Existenz der Stadt. Die Etappe endet schließlich im Ort Blankenrode.

 

13. Etappe: Blankenrode - Obermarsberg / 14,3 km

 

Gleich zu Beginn der 13. Etappe der Hermannshöhen wandern Sie durch die Blankenroder Bleikuhlen. An dieser geologischen Verwerfungslinie bildeten sich im Lauf der Erdgeschichte Lagerstätten für Blei, Zink und Schwefeleisenerze. Über und unter Tage wurden diese über Jahrhunderte abgebaut. Nach Einstellung des Bergbaus 1927 entwickelte sich eine spezielle heute naturgeschützte Flora. Ausschließlich hier kommt das blau bis violett blühende Galmeiveilchen vor. Im weiteren Verlauf führt Sie der Eggeweg durch eine hügelige und bäuerlich geprägte Landschaft mit Wiesen und Feldern, mächtigen Solitärbäumen und malerischen Bauernhöfen. Nachdem Sie Oesdorf und Essentho passiert haben, verläuft der Eggeweg bis Marsberg auf der alten "Via Regia", einer einstigen Völkerstraße. Diese war im Mittelalter eine bedeutende Verbindung, die von Worms über Mainz bis nach Bremen führte. Sie war rechtlich dem König zugeordnet und genoss besonderen Friedensschutz. Schließlich wandern Sie nach Obermarsberg, das zu den ältesten besiedelten Orten des Hochsauerlandkreises zählt. Denn bereits 772 eroberte Karl der Große bei seinem Sachsenfeldzug die Eresburg. Nachdem Sie eine Zeit entlang des Diemel-Ufers gewandert sind, endet die letzte Etappe der Hermannshöhen im Zentrum des Ortes.

 

 

Markierung

Folge dieser Beschilderung von Rheine nach Marsberg!

 

 

 

 

 

Hier befindest du dich auf dem Wegeabschnitt des Hermannweges.

 

 

 

 

 

Hier befindest du dich auf dem Wegeabschnitt des Eggeweges.

Wanderservice

Information / Buchung

Teutoburger Wald Tourismus / OstWestfalenLippe Marketing GmbH

Tunerstraße 5-9

33602 Bielefeld

Tel. 0521 96733-25

Fax 0521 96733-19

www.hermannshoehen.de

info@hermannshoehen.de

 

 


Pauschalangebote

- Der Hermannsweg: 8 Tage / 7 Etappen / 156 km

- Der Eggeweg: 6 Tage / 4 Etappen / 73 km

Prospekte
Hermannshöhen Gastgeber
 
Tourenplaner Hermannshöhen
 
Übersichtskarte mit Etappenbeschreibungen und -vorschläge, Entfernungstabelle, Höhenprofilen, Anreistipps, ÖPNV u.v.m.
Wanderkarte Hermannsweg
 
mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, Maßstab: 1:25.000, 27 Kartenseiten, wetter- und reißfest, Verlag: Publicpress, Preis: 12,99 Euro (inkl. MwSt. und Versandkosten)
Wanderkarte Eggeweg
 
mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, Maßstab: 1:25.000, 19 Kartenseiten, wetter- und reißfest, Verlag: Publicpress, Preis: 11,99 Euro (inkl. MwSt. und Versandkosten)
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Beim 1. Deutschen Bloggerwandertag der Top Trails of Germany am 9. Mai 2015 wanderten Marc, Ostwestf3le.de, und seine Familie die Hermannshöhen. Ihre Eindrücke und Fotos findest du hier zusammengefasst.
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Die Top Trails of Germany - das sind die Spitzenwanderwege in Deutschland! Wer gerne wandert und unterwegs ist in der Natur, für den sind diese Wanderwege ein Muss.
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