• Westerwald-Steig
Informationen zum Weg

Erwandern, Erleben, Erholen

Charakter

Erlebnisreiche Wanderetappen durch eine üppig grüne Naturlandschaft mit idyllischen Tälern, tiefgrünen Wiesen, weiten Wäldern und kolossalen Basaltfelsen

kurz & knapp
  • Lage:  Westerwald  – Rheinland-Pfalz und Hessen
  • Anfangs- bzw. Endpunkt: Herborn und Bad Hönningen
  • Länge: 235 km
  • Höchster & Niedrigster Punkt: Fuchskaute mit 657 m ü.NN und RömerWelt in Rheinbrohl mit 88 m ü.NN

 

Hier alle Daten mit Kontaktadresse zum Download!

Etappen

In 16 Etappen über den Westerwald-Steig

Auf 235 km erlebe Abwechslung, Erlebnis-Spaß und Naturgenuss - vom Hessischen Westerwald bis zur Rheinlandschaft.

 

 

1. Etappe: Herborn – Breitscheid / 15 km

Das im Dilltal gelegene Herborn stellt den östlichsten Punkt und den Beginn des Westerwald-Steiges dar. Die Altstadt ist eine der besterhaltensten mittelalterlichen Stadtanlagen Deutschlands. Im Herborner Stadtteil Uckersdorf lockt ein Vogelpark mit über 100 exotischen und einheimischen Tierarten. Während der Wanderung auf dieser Route haben Sie schöne Aussichten ins Medenbachtal im Norden und ins Ambach- und Erdbachtal im Süden. In Breitscheid können die geologischen Grundzüge der Erdgeschichte und die frühe Besiedlung des Menschen studiert werden. In Erdbach stießen Forscher auf 25 Millionen Jahre alte Reste tertiärer Großtiere und auf Fossilien, die vor 350 Millionen Jahren im Erdbacher Urmeer lebten. Das Geologische Museum "Zeitsprünge" in Erdbach informiert die Besucher über archäologische und geologische Funde. 2009 wurde die Tropfsteinhöhle "Herbstlabyrinth" eröffnet, Europas erste LED-beleuchtete Höhle, die mit ihren reichhaltigen Tropfsteinformationen als Schaufenster der Juwelierkunst der Geologie gilt.

 

2. Etappe: Breitscheid – Fuchskaute / 11 km

Auf dieser Route sehen Sie die charakteristische Kulturlandschaft des Hohen Westerwaldes mit sanft gewellten Basalthochflächen, Offenlandschaften und Windschutzhecken. Die weiten Offenlandschaften ermöglichen dem Wanderer ständig schöne Aussichten.Die Fuchskaute liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet und ist die höchste Erhebung des Westerwaldes (657m). Am Osthang verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. An und auf der Basalthochebene der Fuchskaute haben das raue Klima und eine traditionelle Art der Weidenutzung Wiesen entstehen lassen, wie sie sonst typisch für die Alpen sind. Zahlreiche verschiedene Arten von Blütepflanzen, Schmetterlingen und Vögeln wurden hier schon gezählt.

 

3. Etappe: Fuchskaute – Rennerod / 11 km

Von der Fuchskaute führt der Westerwald-Steig an Homberg vorbei nach Rehe. Die Landschaft senkt sich nur allmählich ab, da auch Rehe noch auf einer Höhe von 550m liegt. Das Rathaus in Rehe ist mit seinen Schnitzereien geschmückter Fachwerkbau und den ornamentverzierten Türen einen Besuch wert. Im Obergeschoss finden Sie einen evangelischen Betsaal mit Bänken und Kanzel aus dem Jahr 1741. Außerdem sehen Sie in Rehe traditionelle Westerwälder Bauernhäuser mit schweren Gebälk und herabgezogenen Dach. Die Route führt an dem Naturschutzgebiet Krombachtalsperre vorbei. An dem in den Jahren 1946 bis 1949 angelegten 93 Hektar großen Stausee liegt eine Vogelbeobachtungsstation, Campingplatz, Bootsverleih und Surfschule. Das windgeschützte Rennerod liegt in dem sich nach Süden neigenden Tal des Holzbachs.

 

4. Etappe: Rennerod – Westerburg  / 19 km

Direkt am Steig liegen die Secker Weiher, die 1672 von Fürst Moritz Heinrich von Nassau-Hadamar angelegt wurden. Der Größere von Beiden hat ein Ausmaß von 10 Hektar. Ein Camping-Platz mit Gaststätte lädt die Besucher ein, an den Weihern zu verweilen. Das Highlight der Route ist die Holzbachschlucht. Schon 1929 zum Naturschutzgebiet ernannt, stellt Sie ein wunderschönes Naturschauspiel dar. Der Holzbach hat sich hier tief in den basalthaltigen Boden eingegraben. Die Schlucht ist rund einen Kilometer lang und bis zu 30 Meter tief. Durch Verwitterung ist ein nahezu wildbachartiges Gebiet entstanden. Informationen zu der Flora und Fauna bekommen Sie durch an der Strecke aufgestellt Informationstafeln.

 

5. Etappe: Westerburg – Freilingen / 20 km

Von Westerburg führt der Westerwald-Steig auf einem Wiesenweg, unweit des Schafbaches über eine Kuhweide durch den Ort Hergenroth. Auf dem Hergenrother Kopf kommt der Wanderer auf den ehemaligen Truppenübungsplatz der Westerburger Kaserne. Einige Zeugnisse aus der aktiven Zeit finden sich dort noch (Beschilderung, Übungsgebäude). Nach einer Wanderung durch abwechslungsreichen Wald und Rast in der Westerwald-Steig-Hütte oberhalb Kölbingen mit Blick auf die Montabaurer Höhen, kann der Wanderer nach der Durchquerung des Graf von Walderdorfschen Waldgebietes auf schmalen Pfaden seine Füße in der Kneipp-Wassertretanlage in Brandscheid kühlen. Weiter über die die Höhen der Rothenbacher Lay führt der Steig zur Westerwälder Seenplatte, eine besonders reizvolle und einmalige Kulturlandschaft im Westerwald. Sie breitet sich als wellige Hochfläche zwischen den Bergköpfen des Hachenburger und Höchstenbacher Waldes im Norden bis zum Tal des Saynbaches im Süden aus.

 

6. Etappe: Freilingen – Nistertal / 18 km

Die Route führt entlang des Dreifelder Weihers, von Freilingen nach Dreifelden, wo sie die älteste Steinkirche des Westerwaldes, Friedenseichen, Gaststätten und Wanderparkplätze vorfinden. Die landschaftlich geschützte Westerwälder Seenplatte bietet verschiedene Arten des Wassersports, ob Surfen, Paddeln oder Tretbootfahren. Bei Linden sehen Sie die Wiedquelle und etwas später herrliche Buchenwälder, die Sie über den Großen Weißenstein zum Gräbersberg führen. Die Einkehrmöglichkeiten und der weite Blick vom Aussichtsturm lassen den Wanderer den Alltag vergessen. In dem Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel zwischen Nistertal, Enspel und Stockum- Püschen können Sie in den Ablagerungen eines Maarsees die Millionen Jahre alte Erdgeschichte verfolgen. Ein einmaliges Industrieensemble dokumentiert die 100-jährige Geschichte des Basaltabbaus und zeigt die Verarbeitung des Gesteins. Erlebnisräume nehmen die Besucher auf eine Reise in die Industriegeschichte mit, sprechen alle Sinne an und beeindrucken sowohl visuell als auch akustisch.

 

7. Etappe: Nistertal – Bad Marienberg / 6 km

Vorbei an Wald und Wiesen passieren Sie eine Kapelle und gelangen nach Büdingen, das über Gaststätten, Bahnhaltepunkte und einer alten Tanzlinde verfügt. Weiter geht es in Richtung Nistertal, wo schöne Aussichtspunkt zum Verweilen einladen. Von Buchenwald nach Hardt und über Langenbach führt Sie der Steig schließlich zur Kurstadt Bad Marienberg. Hier können sich müder Wanderfüße beim Barfußpfad regenerieren. 18 verschiedene Bodenbeläge und Düfte sprechen all Ihre Sinne an. Im nebenan liegenden Apothekergarten wachsen mehr als 100 verschiedene Pflanzen, über die Sie an Tafeln informiert werden. Der Wildpark in Bad Marienberg mit Falknerei hat das ganze Jahr für Besucher geöffnet. Sie erhalten viele Informationen über den Basaltabbau und haben einen atemberaubenden Ausblick. Drei Nordic-Walking Strecken rund um den Wild- und Basaltpark runden das Erlebnis-Angebot ab.

 

8. Etappe: Bad Marienberg – Hachenburg / 14 km

Nach dem Passieren des Wildparks in Bad Marienberg gelangen Sie über geschotterte Wege zum Kleinen und Großen Wolfstein, weiter zur Bölsberger Vieweide und schließlich zum "Kussweg". Über naturbelassene Wege geht’s weiter Richtung Stangenrod, wo Sie ein privates Wildgehege und einen alten Basaltsteinbruch sehen. Durch das Wäschbachtal erreicht man über Waldwege Korb und hat an der Hirzbachmündung Gelegenheit, eine Rast einzulegen. Der "Philosophenweg" führt Sie zum jüdischen Friedhof, der eine schöne Aussicht auf das Siebengebirge hat. In Hachenburg stellt das Landschaftsmuseum einen kulturellen Höhepunkt der Route dar. Kern des Museums ist das barocke Jagdzeughaus der Grafen Sayn-Hachenburg. Ein Freilichtmuseum zeigt eine Gehöftgruppe von historischen Gebäuden, wie einem Mühlenwohnhaus, Backhaus und Dorfbrunnen. Der schöne Marktplatz in Hachenburg ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert. Hier finden Sie alte Fachwerkhäuser, den Löwenbrunnen und alteingesessene Gaststätten.

 

9. Etappe: Hachenburg – Limbach / 11 km

Sie verlassen Hachenburg durch die Altstadt und den Burggarten und haben erneut einen herrlichen Ausblick auf das Siebengebirge. Der Weg führt auf Stufen hinab durch die zweite Holzbachschlucht, über die Nister und am Ort Nister entlang in Richtung Nistermühle. Hier weist eine Konrad-Adenauer-Gedenktafel auf sein kurzzeitiges Versteck während der Nazizeit hin. Sie wandern entlang der Nister und erreichen daraufhin das Kloster Marienstatt. Zwischen den Klöstern Marienstatt und Marienthal liegt der Marienwanderweg, der beide miteinander verbindet. Das Kloster Marienstatt wurde ab 1476 auch für Laien geöffnet. Heute lockt die Besucher das Brauhaus mit Biergarten sowie einem Wanderparkplatz. Nachdem Sie die Marienbuchen, die Marieneiche und die Meilereiche passier haben, gelangen Sie ca. 200m oberhalb von Marienstatt zu einem Aussichtspunkt. Von Streithausen bis nach Limbach läuft der Westerwald-Steig an der kleinen Nister vorbei. In Limbach sehen Sie ein Dorfmuseum, mehrere Gaststätten und bei der Limbacher Mühle finden Sie einen Wanderparkplatz vor.

 

10. Etappe: Limbach – Marienthal / 20 km

Entlang der kleinen Nister verlassen Sie Limbach auf einem Wiesenweg in Richtung Heunigs Höhlenweg zum Aussichtspunkt Hohe Ley. Genießen Sie auf diesem Weg die Ruhe des Westerwaldes. Es besteht die Möglichkeit, ein mittelalterliches Dachschieferbergwerk zu besichtigen. Weiter geht es der Nister folgend über Astert und Heuzert auf dem Marienwanderweg nach Heimborn. Hier ist eine der schönsten Stellen im Westerwald. Der Zusammenfluss von Großer und Kleiner Nister stellt ein Naturschauspiel dar und wird auch das Deutsche Eck der Kroppacher Schweiz genannt. Über den Wanderparkplatz Heimborn und über Wiesen gelangt der Wanderer nach Ehrlich am Nisterstrand. In Steinwingert erwartet Sie ein neuer Höhepunkt, der Naturpfad "Weltende", der durch unberührte Niederwaldflächen in romantischer Stille einen der schönsten Teile der Kroppacher Schweiz durchquert. Zum Ende dieser Route gelangen Sie über Racksen und den Staatsforst Altenkirchen zum Kloster Marienthal. Heute ist Marienthal Sitz des Bildungswerkes der Erzdiözese Köln in der Region Rheinland-Pfalz.

 

11. Etappe: Marienthal – Weyerbusch / 15 km

Diese Strecke führt Sie über den 389 Meter hohen Beulskopf mit dem Raiffeisenturm. Sie haben eine herrliche Fernsicht bis zum Siebengebirge, ins Bergische Land und zum Rotharrgebirge. In Marienthal liegt das gleichnamige Kloster, das zu einem Besuch einlädt. Weyerbusch blickt auf eine interessante Geschichte zurück: Kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg wurde hier eine Thurm und Taxische Post mit Station (Posthalterei und Pferdewechsel) eingerichtet. 1815 gehörte Weyerbusch aufgrund des Wiener Kongress zu den Rheinprovinzen und damit zu Preußen. 1845 war Friedrich Wilhelm Raiffeisen Amtsbürgermeister von Weyerbusch.

 

12. Etappe: Weyerbusch – Flammersfeld / 14 km

Die Wandertour von Weyerbusch nach Flammersfeld führt durch das Raiffeisenland. Friedrich Wilhelm Raiffeisen, 1818 in Hamm/Sieg geboren, war von 1848 bis 1852 Bürgermeister von Weyerbusch. Er gründete 1846 den Weyerbuscher Brodverein und legte damit den Grundstein für die Raiffeisengenossenschaften. Im Raiffeisen-Begegnungszentrum Weyerbusch mit historischem Bürgermeisterhaus, Backes und Seminargebäude finden Vorträge und Abendveranstaltungen statt. Im romantischen Mehrbachtal liegt das Fachwerkdorf Mehren. Freunde alter, gepflegter Fachwerkhäuser werden begeistert sein. In Kescheid auf dem Hofgut Fey wurde jüngst ein neues Milchhäuschen eingeweiht. Es soll als etwas andere Raststation für Wanderer und Schulungstreff dienen, um das Landleben auch Kindern und Jugendlichen vorzustellen. Ziel dieser Etappe ist Flammersfeld, wo im Raiffeisenmuseum das Leben Raiffeisens dokumentiert ist.

 

13. Etappe: Flammersfeld – Horhausen / 15 km

Von Flammersfeld führt der Westerwald-Steig am Tierpark vorbei talwärts in Richtung Seifen. Weiter geht es an der Wied entlang durch die Ortsgemeinde Döttesfeld, um anschließend zügig über das Himmelsleiterchen zum Kanzelblick zu gelangen. Höhepunkt der Tour ist der Aufstieg auf den Hölderstein, einem Ausläufer des mittelrheinischen Schiefergebirges, mit schöner Aussicht auf das renaturierte Grenzbachtal. Wo früher dichte Fichtenwälder den Blick ins Tal erschwerten, grasen heute Heckrinder, eine Nachzüchtung der Auerochsen. Das Grenzbachtal ist ein Kooperationsprojekt der Verbandsgemeinden Flammersfeld und Puderbach, das landesweite Bedeutung hat. Durch das Grenzbachtal führt auch eine Teilstrecke des Nordic-Walking-Parks. Neben dem Westerwald-Steig verläuft seit Herbst 2009 ein Klettersteig über die markante Felsformation "Hölderstein". Es ist der erste Klettersteig dieser Art im Westerwald. Auf der ca. 300 Meter langen Strecke muss man über Krampen, Steigbügel, Stifte, drei Leitern sowie eine Brücke einen Höhenunterschied von ca. 80 Metern überwinden. Für den "Eisenweg" benötigt man ca. 15 Minuten. Der Klettersteig darf nur mit entsprechender Kletterausrüstung begangen werden. Man erreicht den Klettersteig von dem Wanderparkplatz (an der K 127) nähe Breitscheid über den gelb markierten Zuweg des Westerwald-Steiges.

 

14. Etappe: Horhausen – Strauscheid / 17 km

Eisenerzgruben prägen das Landschaftsbild um Horhausen. Viele Bewohner der Region verdienten sich als Bergleute ihr Brot. Auch viele bekannte Kirchenmänner brachte Horhausen hervor. So war Josef Kardinal Höffner (1906 – 1978) einer der bekanntesten Söhne Horhausens. Ebenso Georg Friedrich Dasbach (1846 – 1906), der als Kaplan den Einheimischen in Erinnerung war und als Journalist und Verleger tätig war. Weiter geht es auf dem alten Bergmannspfad und heutigen Erzwanderweg. Bald zeigt sich der Blick zum Turm von Burglahr. Durch die Lahrer Herrlichkeit führt der Weg weiter. Ein Aufstieg zeigt eine traumhafte Aussicht über die Mettelshahner Schweiz. Vorbei am Manrother See, der einst ein Steinbruch war, wandern Sie weiter zum Etappenziel Strauscheid.

 

15. Etappe: Strauscheid – Waldbreitbach / 17 km

Los geht’s in Strauscheid aus in Richtung Roßbach. Von der Aussichtskanzel Weißenfelser Lei sehen Sie die steil liegenden Wochenendhäuser der Als-Au im Wiedtal. In einem großen Bogen wandern Sie um das Roßbacher Häubchen, eine markante Basaltkuppe. Auf dem Rundweg zur Aussichtsplattform auf dem Roßbacher Häubchen erfahren Sie auf dem Basaltlehrpfad viel Wissenswertes zur erdgeschichtlichen Entwicklung des Wiedtals. Der schöne Ort Waldbreitbach bietet viel Sehenswertes zum Verweilen. So zum Beispiel die Ölmühle am Wiedufer, die 1676 ihre Konzession erhielt. Bis 1948 wurde hier aus Leinsamen, Bucheckern und Raps Öl geschlagen. Waldbreitbach wird auch das Weihnachtskrippendorf genannt. In der ganzjährig geöffneten Krippenausstellung sind über 1.500 Krippen in allen Größen und Ausführungen zu sehen. Die 8,50 Meter hohe, größte Naturwurzelkrippe der Welt wird zur Weihnachtszeit in der katholischen Pfarrkirche aufgebaut. Der Westerwald-Steig führt durch die Klosteranlage St. Josefshaus, dem Mutterhaus der Franziskanerbrüder in Hausen. Unbedingt lohnend ist aber auch ein Abstecher auf die andere Flussseite zum St. Marienhaus, dem Mutterhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen (Gründerin „Selige Mutter Rosa”), um den von den Franziskanerinnen angelegten Kräutergarten mit biblischen Pflanzen zu besichtigen.

 

16. Etappe: Waldbreitbach – Bad Hönningen / 12 km

Von Waldbreitbach beginnend kommen Sie zuerst an der Klosterkirche Hausen vorbei. Der Weg führt Sie weiter zu dem früheren Basaltsteinbruch Malberg, der mit 373 Metern eine der höchsten Erhebungen im Kreis Neuwied ist. Von der Wanderhütte auf dem Malberg genießen Sie einen traumhaften Ausblick über das Wiedtal. Weiter wandern Sie zuerst auf einem kleinen Waldpfad, bevor Sie dann auf einen breiten Weg wechseln, der eine alte Handelsstraße zwischen Rhein- und Wiedtal ist. Von nun an begeben Sie sich auf die Spuren der Römer. Sie wandern weiter auf dem Westerwald-Steig, der hier identisch ist mit dem Limesweg. Das Limes-Center und die Limeswachtürme zeugen von der römischen Besiedlung. Der Westerwald-Steig trifft in Arienheller zwischen Rheinbrohl und Bad Hönningen auf den Rheinsteig (320 Kilometer von Wiesbaden nach Bonn) und den Limes. Hier lohnt der Besuch der RömerWelt mit Erlebnismuseum und attraktivem Außengelände. Der „Limes-Romanus“, 550 Kilometer langer Grenzwall zwischen Rhein und Donau, begann in Rheinbrohl. Der Obergermanisch-Rätische Limes ist seit 2005 Welterbe der UNESCO und stellt ein herausragendes archäologisches Bodendenkmal dar.

Markierung

Folge dieser Markierung von Herborn nach Bad Hönningen!

Markierung des Hauptweges.

 

 

 

 

 

 

Markierung der Zugangswege.

Wanderservice

Information / Buchung

Westerwald Touristik-Service

Kirchstraße 48a

56410 Montabaur

Tel. 02602 - 3001-0

Fax 02602 - 947325

www.westerwaldsteig.de

info@westerwaldsteig.de

 

Pauschalangebote

- Der Genussvolle: 8 Tage / 6 Etappen / 76-85 km

- Der Klassiker: 8 Tage / 6-7 Etappen / 117-128 km

- Der Sportliche: 12 Tage / 10 Etappen / 245 km

Prospekte
16 Wander-Etappen auf dem Westerwald-Steig
 
Broschüre mit Übersichtskarte, Entfernungsübersicht sowie Kartenausschnitte zu den 16 Etappen, Etappenbeschreibung (inkl. Höhenprofile) Stempelstellen und Tourist-Informationen entlang des Steiges, Bus- und Bahnverbindungen, Partnerbetriebe u.v.m. zum Westerwald-Steig Entfernungsübersicht erleichtert.
Wanderpass Westerwald-Steig
 
Nachweis-Heftchen für die erwanderten Strecken am Westerwald-Steig
Wanderkarte Westerwald-Steig
 
mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, Maßstab: 1:25.000, 33 Teilkarten, wetter- und reißfest, Verlag: Publicpress, Preis: 12,99 Euro (inkl. MwSt. und Versandkosten)
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Die Top Trails of Germany - das sind die Spitzenwanderwege in Deutschland! Wer gerne wandert und unterwegs ist in der Natur, für den sind diese Wanderwege ein Muss.
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